Zahnsanierung – checkdent informiert worauf Sie achten sollten!

Kariöse Zähne können zu einer Zahn Odyssee führenbelsky

Zahn Odyssee

Eine Sanierung des Mundes kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Energie.

Bei vielen Menschen ist die Zahnsanierung mit Ängsten und anderen Entbehrungen verbunden. Wir wollen Ihnen hier ein paar Grundregeln aufzeigen, wie eine Sanierung ablaufen kann, was Sie sich vorab überlegen und was Sie beachten sollten.

Das sind persönliche Eindrücke, die wir im Laufe unserer Arbeit gesammelt haben. Diese Eindrücke sind ein Potpourri aus Patientenfragen, Erlebten und Gesehenem und sind natürlich nicht auf jedes Land eins zu eins umsetzbar, eine Zahnsanierung in der USA wird anders ablaufen als z.B. eine Zahnsanierung in Indien. Diese Empfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, auch das hier geschriebene muss kritisch überprüft werden!

Zuerst ist es wichtig zu klären, wie sind Sie zu Ihrem jetzigen Zahnstatus gekommen. Dass es keine schlechten Zähne gibt, oder besser gesagt nur ganz selten, erfahren Sie im Video Zahnanomalien!

Die Plaque ist das größte Übel, Sie verursacht Karies und Parodontitis. Wenn Sie sich die Videos angesehen haben, dann sollte klar sein, wieso der Zahnarzt bohren mußte, oder wieso Ihr Zahnfleisch zurück weicht und Sie Zahnfleischbluten haben. Da Sie, vermutlich wie all die anderen Menschen, Ihre unteren vorderen Zähne ausreichend gut reinigen, muss die Putztechnik hinten verbessert werden.

Um Plaque auch im Seitzahnbereich effizient zu entfernen, empfehle wir Ihnen folgendes Prozedere:

  • Beginnen Sie mit der Zahnreinigung, also dem Zähne putzen, im Seitzahnbereich; mit zunehmender Dauer nimmt Ihre Motivation ab, heben Sie sich die leicht putzbaren Bereiche – also die Frontzähne – für den Schluss auf!
  • Überprüfen Sie Ihren Putzerfolg hin und wieder mit Plaquetabletten!
  • Verwenden Sie regelmäßig, mindestens einmal täglich die Munddusche, oder andere Reinigungsutensilien wie z.B. die Zahnseide. Solange die Plaque „weich“ ist, kann der zarte Wasserstrahl der Munddusche die Plaque leicht entfernen, auch dort, wo die Zahnbürste nicht hinkommt, z.B. zwischen den Zähnen und dem Sulcus!

Sobald Sie es schaffen, Ihre hinteren Zähne genauso gut zu reinigen wie die Vorderen, steht einer „Gesamtsanierung“ nichts mehr im Wege. Je nach Ihrem Ausgangszustand wird diese mehr oder weniger aufwendig ausfallen. Wie aber finden Sie sich nun den passenden Behandler?

Zahnarzt mit Patientbelsky

Zahnarzt

Bei unserer Zahnarztsuche können Sie den passenden Behandler in Ihrer Region suchen, dabei können Sie folgende Regeln beachten:

  • Ein gewissenhafter Zahnarzt klärt Sie über diese Zusammenhänge auf und „verkauft“ Ihnen nicht nur Kronen!
  • Vor jeder Therapie sollte ein Befund samt Diagnosen erhoben werden, damit es zu keinen Missverständnisse im Nachhinein kommt, bekommen Sie diese schriftlich. Es sollte für keinen Arzt ein Problem sein, seine Diagnosen schriftlich auszuhändigen, denn nur so können Sie die Aussagen überdenken und gegeben falls sich Zweitmeinungen einholen. Das ist eine der wichtigsten Regeln, alles schriftlich – auch Zweitmeinungen! Wenn Sie also hören „der Zahn ist schlecht“, dann bitte schriftlich wieso der Zahn schlecht ist, denn schlecht ist keine Diagnose!
  • Sobald Sie 2-3 schriftliche Diagnosen und Offerte haben, wird es Ihnen leichter fallen sich zu Hause in Ruhe für den passenden Arzt zu entscheiden.

Vorab können Sie im Internet viele Informationen zu den einzelnen Behandlungen wie z.B. Zahnkronen, Zahnbrücken, Knochenaufbau, Implantate, Wurzelbehandlungen, usw. einholen, Sie können sich sogar auf checkdent Videos dazu ansehen.

Mit diesem Wissen, zusammen mit einer Verhaltensänderung können Sie das Zahnleid durchbrechen!

Da eine Zahnsanierung natürlich Geld kostet, ist zu überlegen, wie man das angeht. Die meisten Füllmaterialien wie z.B. Kunstsoffe, Zemente, Glasionomerzemente halten 2-4 Jahre dicht, Amalgam bis zu 4-8 Jahren. Demgegenüber können Inlays, Kronen und Veneers, wenn gut gemacht, 30-40 und mehr Jahre dicht halten. Bei jedem wechseln der Füllungen geht unweigerlich Zahnsubstanz verloren, es hängt also nicht nur von Ihrem Geldbörserl, sondern auch von Ihrem Alter ab, welches Material für Sie das Beste ist …

Ein 80 jähriger Patient wird vermutlich mit gut gelegten Amalgamfüllungen sein Auslangen finden, bei jungen Menschen so um die 30-50 sollte auf andere Materialien zurückgegriffen werden, sparen am falschen Fleck kostet Sie im Endeffekt dann nicht nur mehr Geld, sondern auch Ihre Gesundheit!

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