Zahn Bleaching

 

Patient mit Bleaching Gel und Zahnfleischschutzbelsky

 

Bleaching Gel

Mit einem Bleaching können Ihre eigenen natürlichen Zähne komplikationslos aufgehellt werden.

Vom Zahnschmelz wird nichts entfernt, abgeschliffen oder weggeätzt.

Durch Tee, Kaffee, Rotwein, Tabak und auch das natürliche Altern werden Zähne dünkler oder fleckig. Die professionelle Aufhellung erfolgt mittels aktivem Sauerstoff, der die im Zahn vorhandenen störenden Farbpigmente entfärbt. Im Bild oben sehen Sie die gelbliche Zahnfarbe vor dem Bleaching, darunter die Patientin nach dem Bleaching.

Zuerst wird das Zahnfleisch mit einer speziellen Gummimasse abgedeckt – dies dient dem Schutz vor dem Bleachingmittel. Aufhellen kann man nur die eigenen Zähne (keine Kronen, Brücken, Veneers). Darum ist ein Bleaching auch die optimale Ausgangsbasis vor einer keramisch – technischen Versorgung.

Nachdem das Zahnfleisch abgedeckt ist und die Zähne trockengelegt sind, wird die Bleachinglösung durch Vermengen von zwei Phasen an gemischt und dann auf die Zähne aufgetragen. Vor dem Bleaching sollte unbedingt eine Überprüfung der Zähne und Füllungen durch den Zahnarzt und bei Bedarf ein Füllungswechsel oder eine professionelle Reinigung (Mundhygiene) erfolgen!

Nach entsprechender Einwirkungszeit wird die Bleachinglösung entfernt und die Zähne mit Wasser gespült. Auch der Zahnfleischschutz wird nun abgenommen. Alle 2 Jahre kann bedenkenlos eine professionelle Zahnaufhellung durchgeführt werden.

Ihre Zähne sind genauso individuell wie Sie selbst. Heller werden sie auf jeden Fall wie in diesen Bildern zu sehen – wie hell hängt von Ihrer Grundzahnfarbe ab. Je nach Verfärbungsgrad ist eine Aufhellung um 1 – 14 Nuancen möglich. Üblicherweise hält das Ergebnis 1-3 Jahre - oder länger, bei sehr guter eigener und regelmäßiger professioneller Mundhygiene. Bei starkem Konsum der verfärbenden Substanzen (Alkohol, Nikotin, rote Säfte, Tee, Kaffe, Cola, Rotwein, Senf, Ketchup …) sowie mangelnder Mundhygiene wird das Ergebnis nicht so lange anhalten.

Bessere Bleaching Resultate durch die Bestrahlung mit einer Halogenlampe und/oder Laser konnten bis heute nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden - der Zahn trocknet nur mehr aus. Dies führt scheinbar zu „besseren“ Ergebnissen, jedoch nur kurzfristig, denn der Effekt hält höchstens 1-2 Tage an. Der Nachteil der Lampen ist aber, dass die Zähne durch die Austrocknung geschädigt werden können, deshalb sollte heute keine Lampen/Laser eingesetzt werden.

Die Risiken des Bleachings sind vernachlässigbar klein, trotzdem kann es natürlich in Einzelfällen zu Komplikationen kommen, die dann eventuell weitere Maßnahmen erforderlich machen. Bei jeder weiteren erforderlichen Maßnahme kann es wiederum zum Auftreten von Komplikationen kommen, die dann im Verlauf bis hin zu Zahnverlust führen können. Hier werden nur die speziellen Komplikationen des Bleachings besprochen, diese wären z.B.:

  • Sensible Zahnhälse z.B. bei unvorsichtigem Auftragen der Bleachingsubstanz
  • Zahnschmerzen z.B. bei undichten Füllungen
  • Fleckige Zähne, z.B. bei inkompletter Abdeckung des Zahnes mit dem Bleachinggel

All diese Komplikationen lassen sich durch sorgfältiges Arbeiten aber verhindern.

  • Zahnfleischrückgang (z.B. bei unvorsichtigem Auftragen der Bleachingsubstanz)
  • störende Zahnflecken (z.B. bei Zahnschmelzdefekten und unsachgemäßer Anwendung)
  • Zahnschmerzen (z.B. bei undichten Füllungen)
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