Zähne putzen, aber wie?

 

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Plaquetabletten

Kontrolltest: Sauber geputzt oder nicht ?

Was Kindern Spaß macht, sollten auch Erwachsene hin und wieder nutzen: Färbetabletten. Zuerst putzt man seine Zähne, dann kaut man eine spezielle Färbetablette (gibt es z.B. in Apotheken). Überall dort, wo noch Zahnbeläge haften, werden diese angefärbt (z.B. blau). Was man mit der Zunge an Farbe wegwischen kann, ist gefärbter Speichel. Was kleben bleibt, ist Zahnbelag, den man beim Putzen nicht entfernt hat. Hier muss man nacharbeiten!

Die richtige Zahnbürste

Beim Kauf einer Zahnbürste sollten Sie folgende Dinge beachten:

  • Entscheiden Sie sich für eine Bürste mit planem Kunststoffborstenfeld und abgerundeten Borsten, damit das Zahnfleisch nicht verletzt wird
  • Vermeiden Sie Borsten aus Naturhaar - Bakterien können sich hier leichter ansammeln und vermehren
  • Sehen die Borsten Ihrer Zahnbürste schon so richtig "ausgefranst" aus, wird es Zeit sich eine neue zuzulegen. Das sollten Sie sowieso alle 2-3 Monate tun
  • Wählen Sie eine Zahnbürste mit weichem oder mittleren Härtegrad vom Typ "multi-tufted"
  • Besondere Formen der Zahnbürsten, z.B. mit beweglichen, "nachgebenden" Köpfen oder unterschiedlich angeordneten Borsten, wie sie oft angeboten werden, sind nicht notwendig
  • Sie besitzen eine elektrische Zahnbürste? Auch damit ist eine gründliche Zahnreinigung möglich. Erneuern Sie aber von Zeit zu Zeit die Bürstenaufsätze, so wie sie auch eine normale Zahnbürste erneuern würden.

Die richtige Zahnpasta

 

Frau mit Zahnbürstepflügel

Zahnbürste

Achten Sie darauf, dass die Zahnpasta Fluoride enthält - als zusätzlichen Schutz der Zähne vor Karies. Es gibt auch Zahnflächen an denen die Zahnbürste als Putzwerkzeug versagt. Für diese Bereiche gibt es spezielle Hilfsmittel. Dazu gehören Munddusche, Zahnseide, Zahnhölzer, Mundspülungen und Zahnzwischenraumbürstchen. Keine Angst, es genügt in den meisten Fällen, wenn Sie eines dieser fünf Hilfsmittel zusätzlich zur Zahnbürste benutzen. Die Frage, welches speziell für Sie am besten geeignet ist, kann Ihnen am besten Ihr Zahnarzt bzw. die Prophylaxeschwester beantworten.

Hilfsmittel

Dazu gehören Munddusche, Zahnseide, Zahnhölzer, Mundspülungen und Zahnzwischenraumbürstchen. Keine Angst, es genügt in den meisten Fällen, wenn Sie eines dieser fünf Hilfsmittel zusätzlich zur Zahnbürste benutzen. Die Frage, welches speziell für Sie am besten geeignet ist, kann Ihnen am besten Ihr Zahnarzt bzw. die Prophylaxeschwester beantworten.

Die richtige Putztechnik

Die Zahnbürste ist nur ein Werkzeug in Ihren Händen. Sie kann nur die Zähne reinigen, zu denen Sie sie "führen". Putzen Sie deshalb mit System! Denken Sie daran, nicht nur die Frontzähne zu putzen, sondern auch die Seitenzähne, die wichtig für das Zerkleinern der Nahrung sind. Bedenken Sie auch, dass jeder Zahn mehrere Flächen besitzt - eine Tatsache die nur allzu leicht vergessen wird. Putzen Sie die "schwierigen" Stellen zuerst! Je länger sie sich die Zähne putzen, desto geringer wird Ihre Motivation. Heben Sie sich deshalb die "leichten" Stellen zum Schluss auf! Beginnen Sie mit den Innenflächen im Unter- und Oberkiefer. Danach sind die Außenflächen an der Reihe. Zum Schluss putzen Sie die Kauflächen. Am Anfang kann das entzündete Zahnfleisch unter Umständen stark bluten. Bitte putzen Sie trotzdem weiter.

Ein mögliches abendliches Putzprotokoll könnte folgendermaßen aussehen:

Munddusche, Zähneputzen, Plaquetablette zur Kontrolle, zuletzt fluoridhaltige Mundspülung. Nicht verzweifeln, Sie werden sehen, wenn die Abläufe einmal eingeübt sind, benötigen Sie nur noch fünf Minuten für eine gründliche Zahnreinigung

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