Außerhalb des Anwendungsgebietes

... soviel bedeutet sinngemäß die Übersetzung von "off Label use". Hinter diesem kleinen Satz verbirgt sich weit mehr, als nur ein Missstand in unserem Gesundheitswesen. Lassen Sie sich nicht täuschen, denn sucht man das Internet nach dem Begriff "off Label use" ab, dann entsteht der Eindruck, als ob die Pharmaindustrie seitens der Politik gezwungen wird, Medikamente außerhalb des zugelassenen Anwendungsgebietes einzusetzen.
Das ist nicht richtig, auch ist nicht richtig, die Ursache dieses Missstandes, einem einzigen Schuldigen, z.B. der Industrie, zuzuschreiben. Generell gibt es keine Schuld und somit auch keinen Schuldigen, um diesen Satz aber in aller Tiefe zu verstehen, muss man sich bis zum Ende dieses Beitrages durchwühlen. “Off Label use” ist nichts weiter als ein Symbol, für ein geschaffenes System, dass uns alle, auch die, die dafür arbeiten, Leid beschert, aber vermutlich braucht es noch Leid, um zu erkennen, was eigentlich hinter “off Label use” wirklich steckt.
Genauso wie hinter dem Satz “off Label use”, steckt hinter allen unseren Problemen eine Ursache, diese eine Ursache ist an sich einfach erklärt, nicht jedoch Menschen mit den üblichen Denkmustern. Sie können sich ein Bild vorstellen - wie ging es wohl dem Mann, der versuchte zu erklären, dass die Erde eine Kugel ist. Alte Denkmuster durchbrechen, dass ist nicht immer einfach. Zum Glück aber durchbrechen heutzutage immer mehr Menschen diese alten Denkmuster und so kommt die Wahrheit immer schneller zu Tage. Interessant ist, dass die Quantenphysik die Ursache unserer Probleme bereits vor hundert Jahren auf den Punkt gebracht hat.
Wieso es solange dauerte bis wir uns mehr und mehr dieser Ursache bewusst werden, liegt daran, dass die Auswirkungen dieser einen Ursache, die unser Leid fortan hält und solche Phänomene wie “off Label use” kreiert, so stark untereinander verwoben sind, dass man bei Lösungsansätzen nur allzu häufig, sich mit den Auswirkungen beschäftigt und so nie zur Ursache selbst vordringt. Der Mediziner würde sagen, man beschäftigt sich mit den Symptomen einer Erkrankung, aber nicht mit der Ursache der Erkrankung selbst. Deswegen werden wir nicht nur über “off Label use” schreiben, denn das, ist nur ein Symptom, wir wollen aber zur Ursache dieses kleinen Satzes vordringen, denn eine Ursache hat immer einen Anfang und somit auch ein Ende.

Was ist off Label use
Off Label use ist also nur eine Auswirkung, ein Resultat des eigentlichen Problems. Beginnen wir vorerst mit der Begriffsdefinition "Anwendungsgebiet eines Medikamentes." Es macht durchaus Sinn, sich mit dem Begriff "Anwendungsgebiet" zu beschäftigen, wobei man offen aussprechen muss, dass die meisten heute am Markt befindlichen Medikamente nicht in Laboratorien erprobt werden und so das Anwendungsgebiet de facto von den Marketingabteilung der Pharmakonzerne festgelegt wird. Es hat einen Grund, wieso die großen Pharmakonzerne teilweise das zig fache Personal in Marketing, anstatt in der Forschung haben und wieso auch die Marketing Investitionen die Forschungsausgaben um dass zig fache übersteigen. Die Pharmabranche ist aber an der Entwicklung “off Label use” nicht Schuld, diese Betrachtung wäre zu oberflächlich und macht keinen Sinn.
Definieren wir den Begriff “Anwendungsgebiet” nach ethischen Gesichtspunkten, dann klingt die Definition relativ banal jedoch steckt der Teufel im Detail wie wir lesen werden: ein Medikament sollte bei nachhaltiger Betrachtung und objektiv reproduzierbarer Evaluierung, einen Nutzen für die Welt haben - dann erst sollte es zugelassen werden.
Hier beginnt schon ein Problem, was ist ein “Nutzen”? Würden alle Diabetiker und Bluthochdruckpatienten plötzlich gesund werden, dann wäre das auf der einen Seite ein Nutzen, auf der anderen Seite wären aber viele Menschen arbeitslos und da wir uns ein System geschaffen haben wo Arbeit und Geld sehr hoch bewertet wird, wäre das aus heutiger Sicht gesehen kein Nutzen. Deshalb hat das heutige Gesundheitssystem kein Interesse an Heilung von Erkrankungen, sondern in der Schaffung von chronischen Abhängigkeiten, aber auch das ist nur ein Symptom.
Jetzt werden Sie denken, dass kann doch nicht sein, denn Sie haben ja sicher schon das eine, oder andere Medikament genommen und den Nutzen am eigenen Körper erfahren. Ja, das bestreitet auch niemand, jedoch ist der Nutzen nicht den Medikamenten zuzuordnen, wie Sie später erkennen werden, sondern Ihnen selbst. Das ist jetzt noch schwer zu glauben, jedoch verdient genau damit unser Gesundheitswesen Geld. Der Medizin ist zwar der Placebo Effekt schon lange bekannt und genau das ist es, was Sie gesund, oder eben krank werden lässt, Ihr bewusster / unbewusster Zugang zum Thema Gesundheit, so richtig verstanden hat die Medizin diesen Effekt selber noch nicht.
Aufgrund dieses Placebo Effektes werden Sie gesund, nicht wegen dem Medikament selbst, fast keines der heute verabreichten Medikamente hält Evidenz basierten Methoden stand, was die Sinnhaftigkeit der Verabreichung anbelangt. Durch geschickte Marketingkampagnen glauben wir aber, dass in den Labors dieser Welt zum Nutzen unserer Gesundheit geforscht wird. In einigen wird es das vermutlich auch, in den meisten aber nicht. Zum Glück aber ist der Glaube an die Wissenschaft so groß, dass  sprichwörtlich Berge versetzt werden, egal welche Pille wir schlucken. Sollten Sie krank sein und zu den Pillenschluckern gehören, dann wäre es vermutlich besser, jetzt mit dem Lesen aufzuhören, denn bis Sie neue Denkmuster erlernt haben, könnte ein wenig Zeit vergehen und vielleicht werden Sie schneller in den alten Strukturen gesund, später können sie ja hier weiterlesen.
Auch den Placebo Effekt hat die Physik schon vor ca. 100 Jahren erklärt, bevor wir uns aber ein wenig der Physik zuwenden, kehren wir kurz nochmal zurück zu dem, womit wir begonnen haben - was versteht eigentlich die Politik unter “Anwendungsgebiet eines Medikamentes”?
Rechtlich gesehen muss jedes Medikament an einer zentralen Behörde "zugelassen" werden, bevor es auf dem Markt kommen darf. In den USA ist das die FDA und in Europa die EMA. Die Schuld des Symptoms “off Label use” findet man auch nicht in diesen Behörden. Natürlich könnte man dort vieles verbessern, so sind z.B. die Zulassungskriterien von Medikamenten nicht einheitlich geregelt. Wieso aber nicht werden Sie denken, reagiert der Amerikaner etwa anders auf das Medikament XY als der Europäer?
Natürlich nicht, zwar wären einheitliche Normen aus medizinischer Sicht heute egal, da uns die jetzigen Medikamente sowieso nicht gesund machen, die Harmonisierung der Zulassungskriterien wären aber ein wichtiger Schritt in eine neue Richtung, wo man sich auf eine "Wahrheit", über Grenzen und Rassen hinweg, einigt. Nicht nur, dass solch ein Schritt einen neuen Kurs des gesamten Systems einläuten würde, auch würden gewisse Missstände schlagartig beseitigt werden, denn der  Übergang zum neuen "Gesundheitswesen", weg vom “off Label use”, setzt eine Änderung unseres Denkens voraus und diese Transformation wird Zeit brauchen.
Der Umstand der unterschiedlichen Zulassungsverfahren wird zur Zeit vom Profit orientiertem Gesundheitswesen zum Schaden von uns allen, ausgenützt. Auf diesen Punkt näher einzugehen lohnt sich. Früher wurden Medikamente etwa zu gleichen Teilen zum ersten Mal entweder in der USA, oder in Europa, zum Zulassungsverfahren angemeldet. Bald jedoch merkte die Industrie, dass in Europa die Anmeldung schwieriger ist, da das europäische Gesundheitswesen noch nicht so stark von privaten Firmen, die vorwiegend Kapital orientiert arbeiten, durchsetzt war. Vermutlich arbeitet die europäische Zulassungsstelle deshalb noch ein wenig “genauer” - bitte denken Sie aber nun nicht, dass der Kapitalismus per se an alldem Schuld wäre, nein auch das ist nicht der wahre Grund. Der Kapitalismus ist, sowie “off Label use” selbst, wieder nur das Produkt, eine Auswirkung, des eigentlichen Problems.
Die Wirtschaft wurde bald auf die unterschiedlichen Zulassungsverfahren aufmerksam und da es einfacher ist in der USA ein Medikament auf den Markt zu bringen, werden heute Medikamente zuerst immer bei der FDA angemeldet. Mit dem Rückenwind des amerikanischen Marktes wird die europäische Zulassungsstelle "nachsichtiger" und so gelangen dann weit einfacher unnütze Medikamente auf den europäischen Markt, als zuvor. Wieso aber agieren Behörden nicht nach standardisierten Verfahren, wieso agieren Behörden unrationell?
Ein Zulassungsverfahren verschlingt sehr viele legale, aber auch illegale Gelder (John Virapen) und immer wen das Anwendungsgebiet eines Medikamentes erweitert wird, dann muss formal auch das Zulassungsverfahren aufgerollt werden. Daran ist kein Konzern interessiert, zudem hat der Konzern durch “off Label use” von Arzneien noch weitere Vorteile, außer finanziellen Einsparungen.
Neben dem finanziellen Aspekten, ist es die eingeschränkte Haftung für Nebenwirkungen. Zwar werden die heutigen Beipackzettel von Medikamenten beliebig seitens der Hersteller erweitert, jedoch haftet der Konzern formal für das Anwendungsgebiet, nicht aber für den Einsatz außerhalb der Anwendungsgebietes. In Fortbildungen wird Ärzten der Anwendungsbereich eines Medikamentes nie deutlich dargestellt, vielmehr werden Anwendungen außerhalb des Wirkungsbereiches von Meinungsbildnern geschickt verpackt und so dem Arzt auf Fortbildungen transportiert. Der Arzt beginnt dann zu Hause an Ihnen unbewusst seine Feldversuche mit einem Medikament, häufig eben außerhalb des Einsatzgebietes.
Meinungsbildner sind meistens Vorstände von Universitätskliniken, die auf den Gehaltslisten der Pharmakonzerne stehen (Korrupte Medizin - Hans Weiß). Sollten nun ernsthafte Nebenwirkungen auftreten, dann ist der Hersteller dank “off Label use” nicht haftbar. Der Einsatz außerhalb des Anwendungsgebietes hat also für den Pharmakonzern und auch für viele Ärzte, nach dem heutigen System scheinbar nur Vorteile, aber eben nur scheinbar. Wieso eigentlich scheinbar? Auch das hat uns die Physik bereits vor 100 Jahren erklärt. Wieso eigentlich immer und gerade die Physik?

Was bedeutet Wissen schaffen
Die Physik bedient sich einer “Beziehungssprache” und keiner “Begriffssprache” und daher sind Missverständnisse, Verdrehungen und Verbiegungen schwerer möglich. Was soll das bedeuten Begriffs- und Beziehungssprache?
"Ich gehe mit meinem Netz, welches eine Maschenweite von 5 cm hat, fischen."
Sofort denken Sie, der wird heute Fische fangen die größer sind als 5 cm. Ich aber wohne in den Bergen und kenne kein Meer, bei uns legen wir die Netze unter Apfelbäumen aus, schütteln die Bäume und nehmen alle Äpfel, die größer als 5 cm sind, dank der Netze mit.
Meine Gedanken hülle ich in mir bekannte Worte und werfe Ihnen diese Worte zu, in der Hoffnung, durch die Worthülsen die gleichen Gedanken zu erzeugen. Der Mathematiker würde sagen “er geht heute größer/gleich 5  sammeln”. Das was gesammelt wird, wird mit einer Variablen belegt.
Sie sehen das eine Begriffssprache viel anfälliger für Missverständnisse aber auch für Verdrehungen ist. Was ist mit Verdrehungen eigentlich gemeint?
Die meisten Verdrehungen in der heutigen Wissenschaft passieren aus Unwissenheit und nicht aus Bosheit. Um das zu verstehen muss man hinterfragen was “Wissen schaffen” bedeutet. Die meisten Menschen, ja sogar die Wissenschaftler selbst, wissen eigentlich nicht, was “Wissenschaft” bedeutet, anhand einer kleinen Geschichte kann man das sehr einfach illustrieren.
Vor mehr als 180 Jahren beschäftigte sich ein Mönch namens Mendel mit der Erblehre und stellte dabei Vererbungsregeln auf, die als Mendelsche Regeln in die Geschichte eingingen. Die damalige Wissenschaft war fasziniert von seinen Versuchen und man glaubte die Vererbung entschlüsselt zu haben. Jedoch forschten einige kritische Köpfe weiter, weil die Vererbungsmuster Fehler anfällig waren und einige Zeit später postulierte man, dass Chromosomen für die Vererbung ausschlaggebend wären. Aber auch da traten Fehler auf und man forschte weiter und sagte alsbald für die Vererbung wäre ein Strang verantwortlich und gab diesem Strang den Namen DNA. Lange Zeit galt es als unumstößliches Dogma, dass DNA alleine für die Vererbung von Eigenschaften eines Individuums verantwortlich wäre. Umso genauer man sich aber mit diesem Thema beschäftigte, umso mehr erkannte man, dass da etwas nicht stimmte und schon bald war der Begriff Epigenese geprägt. Damit meinte man, dass etwas “oberhalb” = Epi der DNA zuständig für die Vererbung wäre und man sagte, dass auch die Faltung der DNA verantwortlich wäre für Vererbungsmuster.
Zu jedem dieser Zeitpunkte tat die Wissenschaft aber so, als hätte sie das Ei des Kolumbus entdeckt, jene die kritisch weiter forschten wurden häufig von der wissenschaftlichen Gesellschaft kritisiert, ja sogar verpönt, bis dann wieder ein neuer “Beweis” erbracht wurde - erinnern Sie sich an den Mann und die kugelige Erde?
Was aber passierte eigentlich wirklich bei der Wissenschaft? Menschen entwickeln Maschinen, Geräte, Versuche mit denen sie das Leben zerschneiden in der Hoffnung Antworten zu finden. In unserem Fall begann es bei Mendel mit einem einfachen Messer und Erbsensamen und endet in der Jetzt Zeit in der Gelelektrophorese. Bei jeder dieser Untersuchung schafft sich der Wissenschaftler nicht nur eine eigene Realität und somit auch Artefakte, sondern er bedient(e) auch einen großen Markt. Was ist mit Markt gemeint?
All diese Maschinen, Geräte, Versuche - die in Laboratorien eingesetzt werden, ja sogar die Laboratorien selbst, müssen ja produziert,  vermarktet, verwaltet und verkauft werden. So lebt der Botaniker in seiner kleinen Welt und bedient genauso wie der Histologe, der Biochemiker, der Molekularbiologe, usw. einen eigenen Markt, an dem viele Arbeitsplätze hängen. Von der Erbse bis hin zu irgendwelchen Aminosäuren wurden kleine Mikrokosmen (Welten) geschaffen, mit vielen neuen Begriffen, mit vielen Meinungen und damit verbundenen Verdrehungen, da alle mit einer begrifflichen Sprache arbeiten.
Wussten Sie eigentlich, dass noch nie jemand DNA gesehen hat, DNA wird mittels eines komplizierten Verfahrens, der Gelelektrophorese sichtbar gemacht. Sie können sich das ungefähr so vorstellen, wie wenn man vor der Türe Sand aus streut, die Türe schließt und wartet bis ein Läufer vorbeikommt und eine Sandspur hinter lässt. Sobald man eine Spur im Sand sieht macht man die Tür auf und schreit laut. Man tut so, als ob man etwas über den Läufer wüsste, in Wirklichkeit hat man aber nur die Spur gesehen und nicht den Läufer. In ein paar Jahren wird man dann nicht mehr Sand ausstreuen, sondern eben eine neue “Maschine” schaffen, die aber wiederum nur eine neue Spur verfolgt und so kommt es, dass selbst wenn es in naher Zukunft Geräte geben sollte, mit deren Hilfe man DNA sichtbar macht, dann ist dieses “Sichtbar machen” doch nur einen Artefakt, der jeweiligen Zeit ist. Es handelt sich nur um eine neue künstlich geschaffene Entität, die nur in und durch diese Maschine/Experiment existiert. Wo aber ist der Unterschied zu Mendel und seinen makroskopisch Beobachtungen? Die Erkenntnisse dieser “Artefakte” werden dann wieder mit neuen Begriffen versehen und wieder wird ein neuer Markt bedient.
Vielleicht verstehen Sie mit diesem Bild die Wissenschaft besser, vielleicht verstehen Sie nun auch, dass die Wissenschaft immer nur eine Annäherung liefern kann, von dem was ist. Im Zuge dieser Annäherung schafft sich die Wissenschaft immer wieder eine eigene Realität, was an sich ja kein Problem wäre. Somit würden wir dank der Wissenschaft immer eine Annäherung bekommen, von dem was ist, wir würden sozusagen gewisse Regelmäßigkeiten der Natur entschlüsseln. Diese entschlüsselten Regelmäßigkeiten entsprechen dann immer der jeweiligen Betrachtungsweise, einige wären unrichtig, aber einige dieser entdeckten Regelmäßigkeiten würden uns unser alltägliches Leben erleichtern.
Mit Regelmäßigkeiten ist folgendes gemeint - die Natur funktioniert nach Mustern, Sie kennen selbst ein sehr grobes Muster, z.B. die Periodik. Tag/Nacht, Gezeiten des Meeres, Jahreszeiten, Atem, Herzschlag, ja das Leben selbst. Wo liegt aber nun das Problem der Wissenschaft? Das entsteht erst in Kombination mit einem System, welches wir ebenfalls geschaffen haben, denn wir haben ein System entwickelt, dass diese universelle Regelmäßigkeit der Periodik zu umgehen versucht, wir nennen es ständiges Wirtschaftswachstum. Ein völlig unphysiologischer Prozess. Das Problem beginnt also nicht mit der Wissenschaft per se, erst wenn wir Wissenschaft dazu nutzen um auf einen Markt zu “wachsen” im Sinne von Profit machen, dann verhält sich die Wissenschaft wie ein bösartiger Tumor und wird den Wirt, nämlich uns, umbringen. Wie oben bereits erwähnt, geht es heute leider nicht darum, dass der Diabetiker, der Bluthochdruckpatient, oder der Übergewichtige gesund wird.
Bevor es zu abstrakt wird, sehen wir uns ein bekanntes Beispiels an, denn da erkennt man leicht, welche Perversionen unsere Wissenschaft annimmt.  Vor einigen Jahren wurde bei einer Pressekonferenz von einem Wissenschaftler im Konjunktiv verlautbart, dass man vielleicht die Ursache für eine Erkrankung, die damals GRID hieß und heute unter AIDS  bekannt ist,  gefunden zu haben. Seit diesem Zeitpunkt wird intensiv an dem Retro Virus geforscht und man findet viele Studien die verschiedene Mechanismen des Viruses erklären. Viele dieser Mechanismen sind auch richtig erklärt und beschrieben, wie sich z.B. das Virus vermehrt, oder aber sich in die DNA einschleust - man hat also schon viele “Regelmäßigkeiten” dieses Viruses entschlüsselt. Was aber völlig weg geblendet wurde ist, dass bis heute nicht gezeigt werden konnte, dass das Virus AIDS verursacht. Selbst die Erkrankung AIDS ist nach wie vor nicht klar definiert, geschweige den, dass es einheitliche HIV Tests geben würde, so kann es passieren, dass Sie in der USA positiv und in Europa negativ getestet werden.
Es wäre völlig gegen die Natur von Retroviren, wenn der Wirt getötet würde, aber vor lauter “wissenschaftlicher Mikrokosmen”, die sich mit diesem Konjunktiv auftaten, überhörte man, dass sogar der damalige Entdecker von diesem Virus selbst, nach kurzer Zeit zugab, dass es das Virus wohl nicht sei. Eine Lawine, ähnlich der Geschichte “des Kaisers neuen Kleider” war los getreten worden mit dieser einen Pressekonferenz; die  wissenschaftlich und kapitalistische Maschinerie war und ist im Gange und eine Wendung ist für all die Zulieferer von Laboreinrichtungen, Wirkstoff Herstellern usw. unerwünscht.  Bei Interesse können Sie mehr über HIV und AIDS nachlesen, vergessen Sie aber dabei nicht, dass es sich wiederum nur um ein Symptom des Übels handelt und deshalb bleiben wir hier beim Thema der Entschlüsselung der Ursache durch die Physik von dem was ist.

Was ist?
Wieso sich die Physik also so leicht tat bei der Annäherung zu dem was ist, ist die Besonderheit der mathematischen Sprache, die wenig Raum für Fehlinterpretationen zulässt und so kommen wir nun zu dem was ist. Wir halten uns nicht mit dem Mikrokosmos und den damit verbundenen Wortkreationen (Begriffen) des Botaniker, des Histologen, des Biochemikers, oder Genetikers auf, wir umgehen die zahlreichen “Märkte” und bitten den Mathematiker uns zu umschreiben, was er glaubt, dass Vererbung ausmacht.
Zerlegt man die DNA Moleküle zu Atomen, zu Elektronen und noch weiter, dann kommt kein Teilchen mit einer Masse raus, sondern man erhält Energie. Auch die Physik kann sich mit diesem Gedanken noch nicht wirklich anfreunden, zwar könnte man, wenn man nicht von einem Teilchen mit Masse, sondern von reiner Energie ausgeht, die keine Masse hat, 2 alte Theorien der Physik miteinander vereinen, nämlich die Quanten- und die Relativitätstheorie, aber soweit ist man noch nicht in der Physik und man wird auch noch in der Physik andere Kreationen, wie es zum Beispiel die String Theorie war, kreieren, bis man dann zudem kommt, was eben ist. Bis dahin wird man immer weiter aufwendige Geräte bauen, sinnlose Fragen wie “welche Farbe hat ein Kreis” stellen und viel Geld für Laboratorien wie z.B. den Teilchen Beschleuniger in Cern ausgeben um zum Schluss zu dem zu kommen was ist. Was aber sagt uns nun der Mathematiker mit seiner Sprache? Er wird Ihnen sagen, DNA ist nur eine künstliche geschaffene Entität in der Gelelektrophorese, eigentlich aber ist es Musik - bevor Sie sich nun denken das ist ja verrückt, befassen wir uns kurz damit, was uns die Quantenphysik vor hundert Jahren zeigte.
Die Quantenphysik widerlegte damals den gängigen Glauben, dass alles aus einem kleinsten Teil, dem unzerteilbarem Atom, aufgebaut ist. Umso tiefer man in die Materie des Kleinen eindrang, umso mehr erkannte man, dass die Welt nicht das zu sein scheint, was wir mit unseren Sinnen erleben. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sich von seinen Sinnen zu verabschieden, denn was würde ein Blinder sagen, wenn man ihn fragt “wie sieht die Welt aus”. Er würde sagen sie ist schwarz - ist sie das aber wirklich? Genauso, wie der Blinde einen Ausschnitt von der Welt bekommt, genauso bekommen wir einen Ausschnitt von dieser Welt - nennen wir die Welt Wirklichkeit und den Ausschnitt Realität, mit diesen Worthülsen lässt es sich einfacher arbeiten. Die Bedeutung dieser Erkenntnis, ist enorm wichtig und Sie werden merken, dass wir alle schon einmal in Kontakt waren mit der Wirklichkeit, ohne es zu wissen. Wie aber sieht nun diese Wirklichkeit aus, kann man diese Wirklichkeit mit Sinnen erfassen? Ja man kann!
Denken wir uns das einmal gemeinsam durch, und zerlegen die Dinge mit den Instrumenten der heutigen Quanten Physik. Es ist egal was sie um sich herum bis ins kleinste Detail zerlegen, sie werden Scherben, Brösel, vielleicht auch Fasern finden und enden dann vermutlich bei irgendwelchen chemischen Verbindungen, die aber wiederum nur Worthülsen von z.B. einem Biochemiker sind. Der Quantenphysiker ist dank der Mathematik noch weiter vorgedrungen und so ist der Tisch, der scheinbar von uns abgegrenzt durch Luft ist, weder durch Luft abgegrenzt, noch ist es der Tisch, sondern es ist Energie, aus der alles und jeder ist, so wie auch das gesamte Sonnensystem und das Universum selbst. Auch Luft besteht aus dieser Energie und nicht aus “Molekülen”. Vielleicht haben Sie ja schon die eine oder andere Dokumentation über Quantenphysik gesehen, in der Wissenschaftler wage erklären, dass es keine Zeit gibt, dass das nur ein Produkt unseres Verstandes ist. Ja, diese Menschen haben Recht, wobei sie es selber noch nicht ganz verstanden haben. An sich kann man es aber sehr einfach mit einem Bild erklären - wir sind wie Quallen im Wasser.
Wenn Sie zu der Qualle gehen und sagen würden - du, du bist ja eigentlich nur Wasser im Wasser, dann würde die Qualle nicht wissen was Sie meinen, denn für die Qualle ist es so, wie es immer war, es ist eben Ihr Leben. Wir führen auch solch ein Leben, wie diese Quallen, der Buddhist umschreibt unser Leben mit einer schönen Gleichung, die da lautet:  der Mensch lebt wie ein Regentropfen und er kennt nicht das er das Meer ist. Wir fühlen und handeln dadurch wie einzelne Regentropfen, erkennen noch nicht, dass wir aber das Meer selbst sind, denn unsere Sinne vermitteln uns eine Realität, die sich von der Wirklichkeit grundlegend unterscheidet.
Nun gut, mathematisch und Quantenpysikalisch gesehen sind diese Beispiele noch nach zu voll ziehen, hat das aber eine Auswirkung auf unser Leben, ja sogar auf den “off Label use”? Ja, einen gewaltigen, aber wie gesagt, dafür muss man noch weiter ausholen, am Ende wird dann einigen von Ihnen der letzte Absatz sehr vertraut vorkommen und vielleicht werden einige von Ihnen besser verstehen, wieso sich zur Zeit vieles um uns herum ändert, es ist nicht nur der arabische Frühling, die weiße Revolution, oder eine wiederkehrende neu-alte Finanzkrise - es ist viel Meer.

Leben neu definieren
Wieso erscheint uns diese Wirklichkeit so “fern”? Das liegt daran, dass wir diese Wirklichkeit niemals begreifen werden, wir können Sie nur fühlen. So etwas kennen Sie selber - erklären Sie jemandem, der noch nie geliebt hat Liebe - das ist nicht möglich, denn begreifen kann man Liebe nicht. Jemand, der aber geliebt hat und somit Liebe kennt, dem müssen Sie nichts mehr erklären.
Unser Problem ist, dass wir im Zuge der Evolution das Fühlen verlernt haben und heute einen Weg eingeschlagen haben, durch den wir uns immer mehr vom Fühlen entfernen. Da beißt sich die Ratte in den Schwanz, wieso haben wir das Fühlen verlernt, wieso entfernen wir uns immer weiter? Auch das hat eine “wissenschaftliche” Ursache, die bereits im 18. Jahrhundert sehr schön von einem Soziologen aufgezeigt wurde - Emil Durkheim zeigt eine “Regelmäßigkeit” auf, die faszinierend ist, kommen wir aber zu diesem Punkt ein wenig später. Definieren wir einmal das Leben gesehen mit den Sinnen dieser Wirklichkeit.
Wie scheint ist also alles Energie, die sich in jedem Augenblick immer wieder neu zu Masse materialisiert - vergleichbar mit einem Film, der ja eigentlich aus vielen Einzelbildern besteht und erst durch die Geschwindigkeit der Abfolge der einzelnen Bilder zu einem Film wird. Da unsere Sinne nicht die einzelnen Bilder wahrnehmen können, sondern das nur mit speziellen Geräten machbar ist - wobei wir nicht vergessen dürfen, die Maschinen der heutigen Quantenphysik liefern uns eine Annäherung von dem was ist - glauben wir an die Realität und unser Verstand macht dann daraus ein Leben mit Anfang und Ende. Wenn nun alles Energie ist und wir selbst die gleiche Energie sind - wie eben Quallen im Wasser, dann stellt sich doch die Frage, was ist eigentlich Leben?
Verlassen wir bei der Beantwortung dieser Frage nicht die Sprache der Mathematik, denn wie scheint hat uns diese Sprache sehr nahe gebracht zu dem was ist. Wiederum beginnen wir bei der Beantwortung dieser Frage mit einem Muster - die Physik hat eine lustige “Regelmäßigkeit” der Natur erkannt und sie in folgende Worte gefaßt: “das wahrscheinlichere passiert wahrscheinlicher” und so kommt es, dass wenn sie Milch in den Kaffee schütten, sich die Milch verteilt und nicht getrennt vom Café bleibt, denn das wäre energetisch gesehen ungünstiger für die beiden Flüssigkeiten. Was aber hat das nun mit Leben zu tun? Sehr viel!
Wir haben mit viel Energie - aus Energie, einen Tisch gemacht, dabei hat uns die Sonne, Wasser und das daraus resultierende Holz, viel Arbeit abgenommen. Wir mussten das Holz dann nur noch zurecht sägen und kleben, nun ist es der Tisch. Für den Tisch ist es energetisch gesehen das günstigste, sich in jedem Augenblick wieder zu dem Tisch zu materialisieren, nach dem Motto, dass wahrscheinlichere passiert wahrscheinlicher. Bei dieser “Rematerialisierung”, die so schnell abläuft, dass wir sie nicht sehen, passieren kleine Fehler, wir nennen dass dann Verrottung, würden wir nämlich überhaupt keine Energie zuführen, in Form von Ausbesserungsarbeiten, dann würde von dem Tisch nach hunderten Jahren nur noch Staub bleiben. Dieses Phänomen leitet sich aus der ersten Regelmäßigkeit ab - es ist eigentlich eine zweite Regelmäßigkeit, die lautet: die Unordnung nimmt zu (außer man wendet Energie auf). Vielleicht ist diese “Rematerialisierung” für Sie schwer vorstellbar, es ist ja auch schon sehr komisch, dass aus Energie etwas “werden kann”, jedoch kennen Sie das auch in “unserer Welt”, man muss gar nicht in die Quantenwelt gehen. Stellen Sie sich vor, wie es wohl für Menschen war, als Sie erkannten, dass Wasserdampf zu Schnee wird, wenn er gefriert. Aus der damaligen Sicht war Dampf eben nur Energie, noch kannte man keine Atome und so war aus dem Nichts plötzlich Eis da, einfach nur aufgrund eines Temperaturwechsel.
Was aber unterscheidet uns nun von dem Tisch? Wir ändern (rematerialisieren) uns andauernd neu und nennen das dann Bewegung. Für diese andauernden Änderungen unserer materialisierten Energie - unseres Körpers - müssen wir Energie zuführen, wir reden meistens von Nahrung.
Somit könnte man sagen, Leben bedeutet Veränderung. Wie es scheint ist Veränderung auch die einzige Konstante im Leben. Gleichzeitig ist Leben nicht nur Veränderung, sondern auch Instabilität und damit verbundene Sensitivität, wir nennen es fühlen. Was ist mit Instabilität und Sensitivität gemeint - ganz einfach, das kennen Sie auch! Stellen Sie sich ein einfaches mechanisches Pendel vor, welches sie genau in die Senkrechte stellen. Sie heben das Gewicht des Pendels genau in die Senkrechte, dabei geben Sie dem Pendel Energie und lassen es dann los. Das Pendel wird entweder nach links oder nach rechts umfallen und dann in einer Pendelbewegung aus pendeln. Überlegen wir uns in welche Richtung sich das mechanische Pendel wohl bewegen wird, es wird davon abhängen ob z.B. ein Wind geht. Wenn wir Wind isolieren und auch andere Störfaktoren entfernen, dann wird selbst die Energie eines Sonnenstrahls - eines Photons - ausreichen, um das Pendel zu beeinflussen. Wenn wir also ein mechanische Pendel genau in der Mitte zentrieren und immer mehr von allen Störfaktoren isolieren, umso empfindlicher wird das Pendel auf äußere Faktoren reagieren, im Punkt der höchsten Instabilität wird das Pendel mit dem ganzen Universum kommunizieren und hat so die höchste Sensitivität. Da das Pendel keine Energie bekommt pendelt es nach überwinden des instabilen Momentes einfach aus, Leben aber befindet sich in jedem Augenblick im Punkt der höchsten Instabilität, wir führen dauernd Energie in Form von Nahrung zu und halten uns so instabil, dadurch kommunizieren wir mit allem und jedem, wir reden vom Fühlen.

Wieso kann man die Wirklichkeit nur fühlen?
Wußten Sie, dass Sie auch schon diese komische Wirklichkeit punktuell gefühlt haben? Die Meisten aber wissen es nicht. Wieso nur punktuell? Das liegt daran, dass wir uns mit dem Fühlen an sich mittlerweile sehr schwer tun, die Ursache dafür ist in unserer soziokulturellen Entwicklung zu finden. Emil Durkheim hat das sehr schön im 18 Jahrhundert auf den Punkt gebracht. Stellen Sie sich vor wie das Leben vor tausenden Jahren war - ein jeder war ein “Einzelkämpfer”, sprich man stand in der Früh auf, richtete seine Schlafunterkunft her, nahm sich seine Utensilien und begab sich auf Nahrungssuche. Am Abend richtete man dann die eigenen Felle, reparierte die einfachen Schuhe und setzte sich gemeinsam vor ein Lagerfeuer. Da alle ziemlich das gleiche taten, es gab noch keine Spezialisierung, war die Abhängigkeit der Menschen von einander sehr klein - Emil Durkheim spricht von mechanischer Solidarität. Wenn einer aus der Gruppe starb war es nicht so schlimm, denn ein jeder konnte die Aufgaben des Verstorbenen übernehmen. Man hatte auch nicht viel zu erzählen, denn das Leben glich sich sehr, die Sprache war geprägt durch wenig Begriffe, die das Leben “umrissen”. Wenn nun z.B. ein Unwetter die Gruppe ereilte und die Zelte fort riß, dann mußte man am Abend beim Lagerfeuer nicht viel reden, es reichten primitive Laute, wie Seufzer und ein jeder konnte sich sprichwörtlich in die Haut des anderen “fühlen” man konnte die Geschehnisse “nach empfinden”, denn man erlebte es ja an eigener Haut.
Mit der Zeit setzte die Spezialisierung ein, der Mensch erkannte, dass wen einer nur Holz schneidet, er das besser kann als ein anderer, der nur Brot macht. Durch diese Spezialisierung schuf man sich auf Freizeit und das führte zur Individualisierung. Gleichzeitig passierte nun folgendes in der Gesellschaft - die Abhängigkeiten unter einander nahmen stark zu, Durkheim spricht von organischer Solidarität, gleichzeitig schuf man viele neue Begriffe, denn durch die Spezialisierung und Individualisierung schuf man viele neue “Mikrokosmen”. Heute ist unsere Geselschaft geprägt durch eine Unzahl an Mikrokosmen, die durch eine unüberschaubare Bürokratie geregelt wird, die Menschen aber haben sich nicht nur mehr wenig zu sagen, sondern der Arzt fühlt nicht mehr das, was der Richter, oder der Mechaniker fühlt, zusätzlich wird dieses Problem durch den Kapitalismus verschärft. Im Zuge unserer Entwicklung verlernten wir also unbemerkt das Fühlen und schufen uns ein Welt voller Begriffe, deshalb glauben wir heute auch, wir werden das Leben “begreifen” können. Zum begreifen ist unser Verstand aber viel zu klein. Das soll jetzt gar nicht abwertend klingen, Sie kennen das vermutlich, denken Sie einmal in der Früh, wenn Ihnen jemand die Vorfahrt nimmt. Sofort beginnt man sich über den rüpelhaften Fahrstil des anderen zu ärgern und ist nicht dankbar. Wieso dankbar? Nun, es könnte ja auch sein, dass durch das abrupte Abbremsen verhindert wurde, dass bei der nächsten Kreuzung ein LKW mich rammt. Buddhisten umschreiben dieses menschliche Phänomen mit einer schönen Geschichte: der Schnee fällt, jede Schneeflocke auf Ihren Platz. Damit wollen sie sagen, dass es vorbestimmt ist, wohin die Schneeflocke fällt, für unseren beschränkten Verstand ist diese höhere Ordnung aber nicht sichtbar, wobei es reicht, wenn man sich an der Schönheit des fallenden Schnees erfreut und man kann die Ordnung fühlen, ohne sie zu begreifen.
Wie aber fühlt sich nun das Leben an? Eine Ordnung fühlen klingt ja sehr wage, wetten aber, Sie werden gleich wissen wovon geschrieben wird. Sie haben die Wirklichkeit auch schon gefühlt! Kennen Sie den Moment, wenn Sie über das Meer sehen, oder in ein offenes Feuer starren, den Moment, wo Sie aus einem Waldspaziergang kommen, oder anderen Menschen uneigennützig helfen und plötzlich empfinden Sie für einen Moment absolute Ruhe, Stille, Wärme und Geborgenheit. Sie empfinden ein gutes Gefühl, in diesen kurzen Momenten denken Sie nicht und Ihr Verstand - Eckhart Tolle spricht von Ego - ist ausgeschaltet, in diesen kurzen Momenten nehmen Sie Verbindung zur Wirklichkeit auf, aber eben nur für den Moment, dann gleich setzt wieder das denken ein und man glaubt man selbst zu sein in “dem Leben”.
In der Geschichte gibt es viele Menschen, die auf dieser Bewusstseinsreise längerfristig mit der Wirklichkeit verbunden waren/sind. Sie kennen sogar ein paar Berühmte und ich wette mit Ihnen plötzlich werden Ihnen Sätze wie “Ich bin Abraham” eine völlig neue Bedeutung geben, aber nicht die, die uns die Kirche erklären will. Könnte Jesus, als er sagte “ich bin Mutter, Vater - all das zusammen - ohne Zeit” zu der gleichen Erkenntnis gekommen sein, die uns die Quantenphysik vor hundert Jahren, dank der Mathematik entschlüsselt hat? Könnten Sätze wie “Buddha ist im Wasser, in der Luft, im Stein, in dir - überall” darauf hindeuten, dass ein Inder, den wir heute Buddha nennen, zu eben dieser Erkenntnis bereits vor Jahrhunderten kam: alles ist Energie, in jedem Moment und immer da. Könnte es sein, dass Platon mit seinem Höhlengleichnis genau das umschreiben wollte, oder Salvatore Dali, als er sagte “eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes”.
Könnte es sein, dass wir diejenigen, die sich von Ihrem Verstand/Ego gelöst haben, die fühlen, dass sie “nicht Regentropfen, sondern das Meer sind” um mit der Gleichung der Buddhisten zu sprechen - Heilige, Erleuchtet, Wahnsinnige usw. nennen.

Religion hindert uns am fühlen
Wieso wir aus all dem dann Religionen schufen ist ebenfalls wissenschaftlich einfach erklärt, dazu muss man sich nur kurz mit unserer Kindheit beschäftigen. Wieso mit der Kindheit?
Nun, vermutlich liegen da die Wurzeln, wieso wir an eine lenkende und denkende Macht glauben wollen, wieso uns dieser Drang nach diesem Glauben daran hindert zu erkennen, was wirklich ist. Dieser Drang ist so stark, dass wir uns über die Jahrtausende hinweg im Namen von Religionen für Zenon, Zeus, Gott, Allah, Buddha und Co die Schädel einschlagen. Auch die Mathematik wird in diesem Zusammenhang wieder ignoriert, denn wenn man einfach nur 2 Zahlen gegenüberstellt, nämlich das Alter des Universums und unser Alter, also seit wann der Mensch auf die Bühne getreten ist, dann erhält man eine aberwitzige Zahl. Dieses denkende, lenkende Wesen läßt uns ca. 0,00000067% von der Gesamtzeit an dem ganzen Spektakel teilhaben - uns die höchste Kreation der Schöpfung. In diesem Zusammenhang muss man sich doch die Frage stellen - wie lenkt dieses Wesen - oder würden Sie bei solch einer “Wahrscheinlichkeit” zu gewinnen, Lotto spielen? Was aber löst in uns diesen Drang aus zu glauben?
Da hat der Evolutionsbiologe Richard Dawkins eine interessante These. Für das heranwachsende Individuum ist es vorteilhafter sich eine Regel, als viele Einzelregeln zu merken - das ist klar, das folgt auch dem Energie Prinzip der Physik. Es ist einfacher sich zu merken “alles was der Große sagt (in der Regel die Eltern), bewahrt mich vor Schaden”, als sich die vielen Einzelregeln merken zu müssen “greif dort nicht hin, Vorsicht dort ist es heiß, Strom, …”. Zu Beginn unserer Entwicklung haben wir durch dieses blinde Vertrauen, durch diesen blinden Glauben, einfach einen großen Vorteil.
Könnte es sein, dass sich dieser Umstand tief in unser Bewusstsein prägt, ohne das wir es wissen, dass wir deshalb an Götter, Politiker und andere führende Mächte glauben wollen. Könnte dieser Mechanismus daran Schuld sein, dass wir lieber glauben, als selber verstehen wollen? Egal wie wir es wenden oder drehen, wenn wir uns unsere Geschichte ansehen und all die Wörter wie Monarchie, Kapitalismus, Kommunismus, Diktatur, usw. weg blenden, dann kann man unser zusammen leben auf einen Satz reduzieren: ein paar Wenige, lassen es sich auf Kosten Vieler gut gehen und alle glauben, es ist gut so. Dass es nicht so gut ist zeigt uns die Geschichte und unsere unzähligen Kriege, Kämpfe und den daraus resultierendem Leid. Leid beginnt aber schon viel früher und muss sich nicht erst in einem Krieg ausdrücken, auch “off Label use” ist Leid. Wie scheint sind aber die Auswirkungen der Ursache, wieso immer neues Leid entsteht, so komplex, dass man erst gar nicht auf die Idee kommt tiefer zu denken. Dabei ist es egal ob man sich mit “off Label use”, “AIDS”, oder z.B. mit Windeln beschäftigt, es sind immer nur Auswirkungen einer Ursache. Wie jetzt Windeln? Um Ihnen die Komplexität der Auswirkungen zu illustrieren schwenken wir einmal in einen völlig anderen Bereich.

Die Komplexität der Auswirkungen
In Asien erlernten Kinder viel früher ihren Stuhl und Urin zurück zu halten, als z.B. amerikanische oder europäische Kinder. Wieso erlernten? Der Grund an sich wieso das so war und nicht mehr ist, ist einfach erklärt. Aufgrund Geldmangels hatten asiatische Kinder keine Windeln, seitjeher löste man das Problem der Inkontinenz von Säuglingen in Asien mit ausgeschnittenem Hosen im Lauf. Der nasse Urin auf der Haut war den Kindern unangenehm und sie wurden bei einsetzendem Urindrang unruhig. Zudem kam, dass die Mütter die Kinder größtenteils einfach am Rücken oder Bauch mit sich herum trugen - das ursprüngliche Arbeitsumfeld ließ dies zu, dadurch reagierten asiatische Mütter sensibler auf Unruhe ihrer Kinder und so konnten sie die Kinder zeitgerecht auf den Topf setzen. All das führte dazu, dass asiatische Kinder früher ihren Harn und Stuhl kontrollieren lernten. Mit der Zeit stieg der materielle Wohlstand in Asien, diese Entwicklung ging Hand in Hand mit weniger Zeit der Mutter für ihr Kind, denn die Arbeitsumgebung der Menschen veränderte sich rasant. Nicht nur, dass die Mütter nun mehr arbeiten müssen um den Lebensstandard halten zu können, moderne Büros lassen zudem die ursprüngliche Mutter/Kind Bindung nicht zu.
Aber nicht nur diese Entwicklungen führten dazu, dass asiatische Kinder nun später ihren Stuhl und Harn halten können, die Industrie erkannte zudem den potentiellen asiatischen Windelmarkt und durch geschickte Marketingkampagnen, in denen Asiaten suggeriert wurde, dass der Durschlaf der Kinder in der Nacht mit der späteren Intelligenz der Kinder zusammen hängt, wurde der Windel Boom in Asien eingeläutet. In den Großstädten tragen die Kinder nur noch Windeln, die alte Tradition “Hosen mit offenem Schritt” ist vergessen, zwar schlafen die Kinder in der Nacht durch, ein Zusammenhang mit der Intelligenz besteht aber natürlich nicht. Heute brauchen asiatische Kinder nun länger um ihren Stuhl und Urin zu halten, die Windeln bringen zudem ein neues Umweltproblem mit sich, dessen Auswirkungen nicht absehbar sind, geschweige den gelöst. Die Mutter/Kind Beziehung, als auch die Familiensituation in Asien hat sich nicht zum positiven verändert - wer aber hat nun einen Vorteil, durch diese Entwicklungen, sind es die Windelhersteller. Je nachdem wie man das beurteilt, denn die Kinder der heutigen Windelhersteller werden die Umweltprobleme von morgen ausbaden müssen, ist das im Sinne der heutigen Windelhersteller? Nun sehen Sie wie verstrickt solche Entwicklungen sein können, was oder wer ist aber an dem Schuld, sind es die Windelhersteller, sind es die Pharmakonzerne wenn wir bei off Label use bleiben, sind es Ärzte - können wir überhaupt eine Ursache dingfest machen? Sollen wir nun über Windeln, oder nur über “off Label use” reden? All das lohnt nicht, denn es behandelt nicht die Ursache!

Die Ursache
Vorweg, ja wir können eine Ursache ausmachen, nur muss man eben in die Tiefe gehen!
Wenn wir also alle eins sind, verbunden mit Sonne, Weltall, mit allen Menschen, Tieren und Pflanzen auf dieser Welt, wieso benehmen wir uns dann wie “Regentropfen”?
Könnte die Ursache darin liegen, dass wir das “Meer” eben nicht fühlen können?
Wenn wir also davon ausgehen, dass es eine Wirklichkeit gibt, die unseren Sinnen verborgen ist, die wir nur fühlen können, dann zahlt es sich aus, die Realität einmal gedanklich auszublenden und über das nach zu denken, was wir eben nicht sehen können.
Könnte es sein, dass wir aufgrund unserer Entwicklung, wie es Emil Durkheim beschreibt, das Fühlen verlernt haben? Könnte es sein, dass uns unser Drang nach Führung in die Wiege gelegt wird, so wie es Richard Dawkins sagt und wir uns dadurch im Erwachsenen Alter lieber lenken lassen, anstatt selber nach zu denken?
Könnte all das dazu geführt haben, dass wir glauben, dass Leben begreifen zu müssen, im wahrsten Sinne des Wortes “greifen” und dadurch immer mehr materielle Güter um uns herum “ergreifen”, weil wir Angst haben übrig und alleine zu bleiben?
Liegt vielleicht darin der Grund allen Übels, dass wir nicht mehr fühlen können, dass wir das Meer sind und uns deswegen benehmen wie egoistische Regentropfen?
Wir sind so sehr mit dem “Überlebenskampf” beschäftigt, dass wir gar nicht merken, dass Diskussionen über politische Systeme wie Kommunismus, Kapitalismus, Sozialismus, usw. sich ständig wiederholen und nicht das eigentliche Problem sind. Wir merken gar nicht, dass all die geführten Diskussionen wie “off Label Use”, “Windel Problematik in Asien”, “Finanzkrisen”, “AIDS”, usw. eigentlich an dem vorbeigehen was wirklich ist. Könnte es sein, dass wir, wie die Ratte, die sich selbst in den Schwanz beißt, ein Leben führen, indem wir uns immer mehr isolieren und dadurch immer weniger durch dringen zu dem was ist?
Ein spannender Gedanke, den man mit einem Satz unterstreichen könnte: wer glaubt, dass Geld / Besitz glücklich macht, hat noch nie eines besessen.
Kann materieller Besitz überhaupt glücklich machen? Wie scheint nicht, denn ein jeder von uns kennt die ausgemergelten Gesichter, die leeren Augen von zahlreichen Stars und Superreichen und ein jeder von uns kennt das lebhafte Lachen in den Augen von Menschen, die nicht einmal das tägliche Brot für den Tag haben - Schlagwort afrikanische Kinder. Jeder von uns kennt das Gefühl der schwindenden Freude nach dem Kauf eines neuen Auto, oder nach dem Kauf der neuen Handtasche.
Könnte es sein, dass wir uns eigentlich auf einer Bewusstseins Reise in einem Raum befinden und diesen Raum Leben nennen, nur erkennen wir das nicht?
Könnte es sein, dass dieser Kurzschluss in unserem Denken dazu führt, dass z.B. Soldaten nicht erkennen, dass sie mehr Gemeinsamkeiten mit denen haben, gegen die sie kämpfen, als mit jenen, die sie in den Krieg schicken?
Könnte es sein, dass all die Religionen nur dazu dienen, dass es ein paar wenigen gut geht - nach dem Motto Wasser predigen und Wein trinken.
Könnte es sein, dass selbst diejenigen, die glauben im Vorteil zu sein, genauso in der Matrix stecken wie diejenigen, die ausgenützt werden.
Wir hatten in der Geschichte unzählige Weltmächte, Weltreligionen und politische Systeme, gerade jetzt erleben wir, wie 700 Millionen Menschen (Europa / USA) erkennen, dass sie 8 Milliarden Menschen nicht diktieren können, wie sie zu leben haben. Vor nicht allzu langer Zeit hat der nahe Osten die Weltherrschaft an Europa abgegeben und dann Europa an die USA. Gerade erleben wir, wie die Weltherrschaft an Asien weitergereicht wird und wieder verschwenden wir unsere Zeit mit Diskussionen über politische Systeme, über territoriales Denken und andere unnötige Inhalte und erkennen dabei nicht, dass wir alle eins sind.
Die 700 Millionen Menschen könnten aber anstatt um ihre Vorherrschaft zu kämpfen, einen neuen Weg für die Menschheit bereiten, denn wie es scheint braucht es einen gewissen Luxus um zu erkennen was ist. Die energetische Kondensation Mensch ist auf einer Bewusstseinsreise, vergleichbar der eines Kindes. Jeder kennt Kinder, die sich ärgern, weil zum Beispiel das gewünschte Geschenk nicht unter dem Christbaum lag. Der Erwachsene fühlt den Ärger des Kindes und würde dem Kind gerne sehr viel erklären, weiß aber, dass es nichts zu erklären gibt, denn die Bewusstseinsreise muss ein jeder für sich alleine, in seinem Tempo gehen.
Wie es scheint entwickelte sich unser Bewusstsein immer besonders dann, wenn wir uns außerhalb der Komfortzone befanden, denn bisher war wahre Entwicklung immer mit vorangegangenem Leid verbunden, wir reden dann von Trennung, Jobverlust, Tod in der Familie und anderen Live Events. In solchen Situation fällt es uns besonders leicht Dinge zu ändern, plötzlich macht man das, was man vom Partner Jahrelang gehört hatte, aber nie machen wollte. Nach der Trennung ist es meistens ganz einfach, ein “neuer” Mensch zu werden.
Jetzt aber erreicht ein Teil der Menschheit einen Zustand, wo aus der Komfortzone heraus solch ein Denken möglich ist, ohne vorangegangenes Leid. In diesem Zusammenhang reden und hinterfragen wir unser Geld- und Wirtschaftssystem, es kommt zum Umbruch politisch alter skleroisierter Strukturen und andere spannende Veränderungen finden um uns herum statt.
Was wäre wenn diese 700 Millionen Menschen den anderen Menschen den Weg über Kriege, Hungersnöte und die Erkenntnis das Geld alleine nicht glücklich macht, ersparen könnte, indem diese 700 Millionen Menschen durch Tun positiv zum kollektiven Bewusstsein beitragen. Das Wort “kollektives Bewußtsein klingt komisch, aber zusammengefasst durch die Brille eines Mathematikers könnte man sagen: Energie  erschafft materialisierte Kondensationen, wir reden von Sonnensystemen, Planeten, belebter Materie und bewusst belebter Materie. All das ist eine Blase, die ebenfalls einer Periodik unterliegt und ein Teil der belebten Materie in dieser Blase kann sich dieser Phänomene, dieser Periodik, bewusst werden indem sie sie fühlt und so erkennt, dass alles Liebe ist. Liebe ist die passendste Worthülse für diese Blase, schöner als Energie - uns muss klar sein, dass wir mit Worthülsen etwas umschreiben, was schwer zu begreifen ist, was man nur fühlen kann.
Wieso ist Liebe die schönere Worthülse als Energie? Genauso wie die Mathematik drückt Liebe ein Verhältnis aus ohne dabei etwas über die Beteiligten auszusagen, denn man könnte sich noch Fragen wieso gibt es nicht nichts. Es gibt auch das Nichts - wir bezeichnen es als “dunkel Materie”. Ein unpassender Ausdruck der Physik, denn es ist viel einfacher. Energie, oder eben die Liebe, wird erst durch das Nichts, zu dem was es ist. Wir alle kennen das Ying Yang Zeichen in diesem Zusammenhang.

Wie aber erfolgt die Wende?
Wer glaubt, dass ein politisches System, Wissenschaft oder sonst etwas eine Veränderung bewirkt, denkt noch in alten Denkmustern. Wenn wir die Logik der Mathematik nicht verlassen, dann müssen wir uns eingestehen, dass diese Veränderung von oben herab, also durch Politik nicht möglich ist, dass hat uns die Geschichte gelehrt. Wir bräuchten aber gar keine Geschichte um zu diesem Schluss zu kommen, es würde reichen, wenn wir selber aufmerksam uns mit dieser Frage beschäftigen, dann würden wir auch ohne der Geschichte zur Erkenntnis kommen, dass von oben keine Änderung erfolgen kann. Lassen Sie uns diesen Abschnitt mit einer hinduistischen Gleichung beginnen: “das Problem der Menschen ist, wenn sie sitzen, dann denken sie an das Gehen. Wenn sie gehen, dann denken sie an das Laufen. Wenn sie laufen, dann denken Sie an das Sitzen. Sitze wenn du sitzt, gehe wenn du gehst, laufe, wenn du läufst."
Dieser Satz klingt wie eine der unzähligen Facebook Phrasen, die wir ständig ins Web schleudern, aber es zahlt sich aus darüber nachzudenken. Wir nehmen also Verbindung mit der Wirklichkeit auf, indem wir nicht denken, wenn wir einfach nur aufmerksam sind, Eckhart Tolle spricht von Jetzt.
In diesen Momenten spüren wir die Wärme, die Liebe, die Geborgenheit, die uns Kraft gibt und uns nicht mehr über Tod, Anfang und Ende, Geld, Armut und anderes Leid den Kopf zerbrechen läßt. Wenn wir mit dieser Wirklichkeit verbunden sind, dann bedeutet das, dass Ende unseres Leides, denn dann wachsen wir über uns hinaus, denn wir fühlen eben, dass das was wir bisher Leben nannten, nur eine Hülle ist, eben nur eine Realität durch unsere Sinne geschaffen. In diesen Momenten fühlen wir die wahre Größe des Lebens und somit ist der Schlüssel zur Wende in uns selber zu suchen, denn wir sind Gott um mit den Worten der Religionen zu sprechen, es geht noch weiter, dieser “Gott” ist überall und immer da - erinnern Sie sich an die Quallen im Wasser.
Wir müssen einfach nur aufmerksam im Jetzt sein. Es reicht also, wenn wir beim Einkaufen uns fragen kann das alles Bio sein, was uns Tag täglich als Bio verkauft wird. Es reicht, wenn wir zu anderen Produkten greifen, wenn wir anstatt für Handy, Auto und andere unnötigen Güter Geld in das System, zum Wohl aller stecken. Wenn wir anstatt Legebatterie Eier die teureren Freilandeier kaufen. Es reicht, wenn wir anderen Menschen so behandeln, wie wir selber gern behandelt werden würden, das bedeutet immer bei der Wahrheit bleiben, auch wenn sie uns zeitweilig unangenehm erscheint.
Sie sehen worauf all diese Aufzählungen hinaus laufen - wir müssen uns ändern, denn so ändern wir die Welt um uns. Ändern können wir uns nur im Jetzt, wer sich einen Vorsatz nimmt, oder an einen Guru glaubt, oder einen Führer, der ist schon wieder vorbei an dem was ist, denn sobald man ein Ziel hat, ist man nicht mehr aufmerksam im Jetzt, sondern ist in alten Gedankenmuster, welche wieder neues Leid bereiten. Indem Moment wo ich ein Ziel habe, befinde ich mich wieder in einem Raum Zeit Gefälle, in einer potentiellen Zukunft, die uns unser Verstand kreiert. Alles aber passiert nur gerade jetzt, wir können aufhören in Angst vor der Zukunft, oder in einer melancholischen Vergangenheit zu leben. Nur im Jetzt können wir Dinge ändern, indem wir sehr gründlich und aufmerksam überlegen, es macht keinen Sinn über Zukunft, Vergangenheit nach zu denken, denn Leid passiert immer nur Jetzt. Noch nie hat ein Mensch in der Zukunft oder Vergangenheit gelitten und so werden plötzlich alte Sätze wie “ehret die Toten” zu einer Phars, den viel wichtiger ist es, wie kann ich verhindern, dass täglich 7000 Menschen an Hunger sterben. Ganz einfach, indem ich bewusst werde beim Essen, beim Einkaufen, beim Handeln.
Wissenschaft kann uns helfen diese Veränderungen besser zu verstehen und manchmal zeigt sie uns auch auf, wie schön gewisse Regelmäßigkeiten dieser “Energie” Blase sind. So stammt das Eisen im Hämoglobin in Ihrem Blut ursprünglich aus Sternenstaub. Über einen Meteoriten gelangte Eisen auf die Erde und dann über Einzeller hin zu Vielzeller hin zu uns Menschen. Wir können dank der Wissenschaft diese Zusammenhänge begreifen lernen, wir können uns an gewissen Regelmäßigkeiten erfreuen und wenn wir es schaffen diese Zusammenhänge nicht gegeneinander auszuspielen sondern in einem Miteinander um zukehren, dann hat die Reise der Menschheit gerade erst begonnen.

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