Kopfschmerz - Medikamenteninduzierter Kopfschmerz

Tabletten in einem Kopf aus GlasErwin Wodicka - Fotolia

Medikamentenüberflutung

Medikamenteninduzierter – also durch Medikamente hervorgerufene Kopfschmerzen, stellen in der Migräne- und Kopfschmerztherapie ein ernstes Problem dar.

Es handelt sich dabei um einen diffusen, dumpf - drückenden Dauerkopfschmerz ohne Attackencharakter und ohne die typischen Begleitsymptome einer Migräne, der sich durch die tägliche, oder fast tägliche Einnahme von Migränemitteln oder Analgetika entwickeln kann.

Die Befürchtung, dass bei der Anwendung von Kombinationspräparaten häufiger mit der Entwicklung von medikamenteninduzierten Kopfschmerzen zu rechnen ist, als bei der Verwendung anderer Kopfschmerz- und Migränemedikamente, trifft nach heutigen Erkenntnissen nicht zu.

Auf der Basis der vorliegenden Untersuchungen kann gesagt werden, dass Patienten, die über einen längeren Zeitraum überhöhte Dosierungen von Kopfschmerz- und Migränemedikamenten einnehmen, ein höheres Risiko für die Entwicklung von medikamenteninduzierten Kopfschmerzen besitzen – unabhängig davon, ob es sich um Mono- oder Kombinationspräparate handelt.

Wichtiger also, als die Zusammensetzung der Präparate, ist die Häufigkeit ihrer Einnahme und ihre Dosierung.

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