Airblock in der Zahnmedizin

Airblock auf Zahnbelsky

Airblock - ohne Airblock

Airblock ist ein zahnärztlicher Produktname, im Fachjargon wird dieser Ausdruck aber für einen Arbeitsschritt während dem Keramikinlay kleben verwendet.

Mehr über die Keramikklebeprozedur sehen Sie im Video Bonding. Sie sehen zwei Keramikklebeprozeduren zum Vergleich, die Zähne sind beschliffen und der Kleber (hier grün) wird in beide Kavitäten eingebracht. Nun folgt das Inlay und der Überschuss an Kleber wird aus den Kavitäten gepresst. Jetzt wird kurz mit der Lampe angehärtet, in jenen Bereichen in denen der Kleber mit Sauerstoff in Verbindung kommt bilden sich an der Oberfläche kleine Blasen. Das stört uns nicht, denn diese Überschüsse werden ja entfernt. Nun aber wird links Airblock und rechts kein Airblock aufgetragen. Links ist also die Klebefuge vom Sauerstoff isoliert, rechts nicht. Rechts kommt es wieder zu dieser „Blasenbildung“, der Kleber härtet nämlich an der Luft nicht so gut aus.

Dank Airblock ist links der Kleber gut ausgehärtet, dass ergibt eine glatte Klebefuge, solche Kleinigkeiten ergeben den Unterschied, dass manche Keramikinlays auch nach Jahren wie am ersten Tag aussehen – nämlich ohne sichtbarer Klebefuge und andere eben nicht. Hier sieht man die Klebefuge schon nach einigen Monaten. Das Kariesrisiko ist dadurch wieder erhöht, denn der Verbund Inlay/Zahn ist ohne Airblock nicht optimal.

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