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Probleme mit Zahn Nr. 46 nach WSR, Extraktion droht

Userstatus:
Patient
Gepostet von: shining  (vor 7 Jahren)
Hallo,

ich habe leider nicht so viel Glück mit meinen Zähnen gehabt und das wurde alles noch mehr durch meine Angst vor dem Zahnarzt verschlechtert.
Zunächst einmal, ich bin weiblich und 21 Jahre alt.
Vor 5-6 Jahren hatte ich Karies im Zahn Nr. 46 (rechter, unterer Backenzahn). Dieser wurde durch meine Angst spät behandelt und hat die Wurzel angegriffen. Wurzelbehandlungen hatte ich hinter mir, meiner Erinnerung zufolge waren es 2 Stück?!
Auf jedenfall war dies vor ca. 3 Jahren. Dies nützte nichts und ich musste zu einer WSR. Als die Fäden gezogen wurden, sah alles gut aus aber ich war mit meinen Nerven am Ende. Der Zahnarzt wollte am Ende noch mehr daran herumhantieren (wie gesagt, durch die Angst und die ganzen Eingriffe, verschreckte es mich mehr nochmal hinzugehen). Da sollte ein ädhasiv befestigter Glasfaserstift mit einer Vollkrone drangemacht werden.
So, das hat mir dann gereicht und ich dachte, bei Schmerzen melde ich mich nochmal. Ich lehnte also die Behandlung ab, aber nicht nach Absprache mit dem Zahnarzt.
Im März´11 ist ein Teil des Zahnes abgefallen, aber war nicht allzu schlimm und ich hatte nie Schmerzen.
So, seit letzter Woche (Juli´11) hatte ich einen merkwürdigen Geschmack im Mund, konnte aber nichts im Mundraum bemerken. Aber Karies hatte sich glaub ich neu gebildet?! Alles verlief hier aber ohne Schmerzen. Nach 2-3 Tagen beschloss ich mich meiner Angst nochmal zu stellen und habe mir einen neuen Zahnarzt gesucht. Nach langer Heulerei bin ich dann bei ihm angekommen und nach langer Beruhigung durch ihn hat er eine Röngtenaufnahme gemacht. Anschließend alle Zähne inspiziert und mir dann auch mit einer Kamera gezeigt, dass ich eine Eiterblase habe und diese diesen Geschmack aussondert. Der Zahn sei nicht mehr erhaltungswürdig und müsste sofort gezogen werden. Zunächst wurde mir Antibiotika verschrieben (Clindamycin 600mg - 3x/Tag) und Chlorhexamed FORTE 0,2%.
Der Geschmack ist weg und die Beule ist auch zurückgegangen und als er gegendrückte tat es nur bedingt weh (fast garnicht).
Er meinte nun sei schneller handlungsbedarf da (es sei was mit dem Knochen) und am Donnerstag soll der Zahn gezogen werden.

Nuuuuuun zu meinen Fragen:

* Ist es komplett meine Schuld, was mit meinem Zahn passiert ist? Oder konnte man dies nicht verhindern?
* Ist es wirklich notwendig diesen Zahn zu ziehen oder kann man mit einer erneuten Wurzelbehandlung, etc. das Problem beseitigen?
* Reicht es nicht aus, den Eiter, also die Bakterien, abzutöten? Und eine neue Füllung/Krone zu setzen?
* Wie sehr könnte mein Knochen beansprucht worden sein?
* Soll ich eine Meinung von einem anderen Zahnarzt einholen?

Falls der Zahn gezogen werden sollte,
ist es ratsam ein Implantat machen zu lassen? Oder birgt es Probleme mit sich, da ich ja eine Wurzelbehandlung hatte und eine WSR? Oder kann man dies außer acht lassen?
Weil eine Brücke würde ich ungern in Betracht ziehen, da mir ein komplett gesunder Zahn abgeschliffen werden müsste und ich es außerdem nicht ganz ästhetisch finde - ich müsste ja mit diesen Zahnhubbeln leben.
Zahn Nr. 48 (Weisheitszahn) fehlt, wurde aber auf dem Behandlungsplan nicht notiert. Heißt es vielleicht, dass dieser noch rauskommt?
Beim Zahnarzt davor, wurde dieser Zahn 48 mit einem "f" notiert.

Soooo und nun die letzte Frage: Kann ich nicht einfach den Zahn Nr. 47 in die Position des Zahnes Nr. 46 schieben und somit ersetzen?


Vieeeelen Dank schonmal für die Antwort (hoffentlich vor dem Ziehen des Zahnes)!!!
Userstatus:
Zahnarzt
Liebe Shining!


ich habe leider nicht so viel Glück mit meinen Zähnen gehabt und das wurde alles noch mehr durch meine Angst vor dem Zahnarzt verschlechtert.
Verlassen Sie sich nicht auf Glück und auch nicht auf andere - nur auf sich!


Vor 5-6 Jahren hatte ich Karies im Zahn Nr. 46 (rechter, unterer Backenzahn). Dieser wurde durch meine Angst spät behandelt und hat die Wurzel angegriffen. Wurzelbehandlungen hatte ich hinter mir, meiner Erinnerung zufolge waren es 2 Stück?! Auf jedenfall war dies vor ca. 3 Jahren. Dies nützte nichts und ich musste zu einer WSR. Als die Fäden gezogen wurden, sah alles gut aus aber ich war mit meinen Nerven am Ende. Der Zahnarzt wollte am Ende noch mehr daran herumhantieren (wie gesagt, durch die Angst und die ganzen Eingriffe, verschreckte es mich mehr nochmal hinzugehen). Da sollte ein ädhasiv befestigter Glasfaserstift mit einer Vollkrone drangemacht werden. So, das hat mir dann gereicht und ich dachte, bei Schmerzen melde ich mich nochmal. Ich lehnte also die Behandlung ab, aber nicht nach Absprache mit dem Zahnarzt. Im März´11 ist ein Teil des Zahnes abgefallen, aber war nicht allzu schlimm und ich hatte nie Schmerzen. So, seit letzter Woche (Juli´11) hatte ich einen merkwürdigen Geschmack im Mund, konnte aber nichts im Mundraum bemerken. Aber Karies hatte sich glaub ich neu gebildet?! Alles verlief hier aber ohne Schmerzen. Nach 2-3 Tagen beschloss ich mich meiner Angst nochmal zu stellen und habe mir einen neuen Zahnarzt gesucht. Nach langer Heulerei bin ich dann bei ihm angekommen und nach langer Beruhigung durch ihn hat er eine Röngtenaufnahme gemacht. Anschließend alle Zähne inspiziert und mir dann auch mit einer Kamera gezeigt, dass ich eine Eiterblase habe und diese diesen Geschmack aussondert. Der Zahn sei nicht mehr erhaltungswürdig und müsste sofort gezogen werden. Zunächst wurde mir Antibiotika verschrieben (Clindamycin 600mg - 3x/Tag) und Chlorhexamed FORTE 0,2%. Der Geschmack ist weg und die Beule ist auch zurückgegangen und als er gegendrückte tat es nur bedingt weh (fast garnicht). Er meinte nun sei schneller handlungsbedarf da (es sei was mit dem Knochen) und am Donnerstag soll der Zahn gezogen werden.

Sie sehen selber, das nicht Ihr ZA, oder Ihr Glück für das jetzige Problem etwas kann, sondern vielmehr Ihre Entscheidungen - wobei Sie diese vermutlich aus Unwissenheit gemacht haben, deshalb hier ein paar Erklärungen:

Die Wurzelbehandlung brachte nicht den gewünschten Erfolg, deswegen mußte nach einiger Zeit die WSR durchgeführt werden. Nächstes mal gleich zu einem Endodontologen gehen, das kostet zwar mehr Geld am Anfang, aber das alles wäre Ihnen nun erspart geblieben, am Ende kommt es Sie also billiger und Sie leiden weniger. Sehen Sie sich die Videos an, dann werden selber merken was nicht "gut" lief.

Nach der WSR verliesssen Sie sich auf Ihre Schmerzen - eine nicht gute Entscheidung - bedenken Sie nur, ein bösartiger Tumor tut auch nicht weh, erst kurz bevor der Patient meistens stirbt. Schmerz ist also kein zuverlässiger Partner, häufig tun langsam verlaufende Krankheiten nicht weh, trotzdem sollten Sie korrigiert werden. Ob es nun, durch Mikrospalten aufgrund von einer undichten Füllung aus der Mundhöhle zu Reinfektionen kam, oder die WSR an sich wiederum nicht optimal verlief sei dahin gestellt, Sie können sich das Video WSR retro und WSR ortho ansehen und wissen vielleicht selber dann mehr. ICh gehe nun davon aus, dass es optimal verlief, dann hätte man sofort den Zahn von oben her versiegeln sollen, so wie es Ihnen Ihr ZA riet.


* Ist es komplett meine Schuld, was mit meinem Zahn passiert ist? Oder konnte man dies nicht verhindern?

Eine Schuldfrage löst nur ein schlechtes Gefühl aus, entweder Ihnen selbst, oder dem ZA gegenüber, beides bringt Sie jetzt nicht weiter. Versuchen Sie es zu verstehen und verändern Sie Ihr Handeln - das bringt Sie weiter!


* Ist es wirklich notwendig diesen Zahn zu ziehen oder kann man mit einer erneuten Wurzelbehandlung, etc. das Problem beseitigen?

Wenn Sie unsicher sind, dann besuchen Sie noch 2-3 Ärzte, am besten einen Endodontologen, denn das ist sein Spezialgebiet ... das Kanal innere muss gesäubert und dicht abgefüllt werden, somit kommt die Entzündung zum Stillstand - ob sich das noch auszahlt, oder ob es möglich ist, kann Ihnen nur ein Kollege sagen, der das auch sieht!

Sollte der Zahn gezogen werden müssen, dann wird man sich mit den anderen Optionen befassen - also wie schliesse ich die Lücke - das geht dann z.B. mit einem Implantat, ev. mit Zahnspange, oder mit einer Brücke usw. je nach Ihrer Ausgangssituation.

Holen Sie sich einfach mehrere Meinungen ein und entscheiden dann, halten Sie sich nicht mit einer Schuldfrage auf, sondern lösen Sie einfach die Situation - alles Gute!
Liebe Grüße JB
 
www.denta-beaute.com
 
 
 
Geposted vor 7 Jahren
Userstatus:
Patient
Gepostet von: shining  (vor 7 Jahren)
Guten Morgen!

Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich habe mich entschieden den Zahn ziehen zu lassen, da ich die ganze Prozedur - meiner Meinung nach - nicht noch einmal überstehen würde. Und vielleicht würde dies nur das "Zahnziehen" hinausverzögern, aber drum herum würde man nicht kommen.

Bis jetzt waren die Schmerzen immer ein Indikator, dass etwas nicht gestimmt hatte, somit hat sich dieser Gedanke bei mir festgesetzt - fälschlicherweise.
Ich habe mir zum Ziel gemacht, die vorgeschriebenen Zahnarztbesuche einzuhalten, erst recht, wenn jetzt heute mein Zahn extrahiert wird. Außerdem werde ich mir ein Implantat setzen lassen. Aber genaueres erklärt mir heute noch der Zahnarzt. Somit werde ich in den kommenden Monaten wahrscheinlich öfter beim Zahnarzt sitzen.

Grüße
shining
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