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Erneut Schmerzen nach Zahnextraktion

Userstatus:
Patient
Gepostet von: Mokilok  (vor 2 Jahren)
Liebes Forum,

ich wende mich nun auch an euch da ich mittlerweile total verzweifelt bin. Vor etwa 2 Monaten wurde mir im linken Oberkiefer Zahn 7 entfernt, nachdem Wurzelbehandlung und Revision keine Besserung meiner ständigen Gesichtsschmerzen in diesem Bereich (bis in Schulter und Arm) brachten. Circa eine Woche nach der Extraktion, traten erneut Schmerzen auf, diesmal allerdings anderer Natur: hauptsächlich ein Brennen im Oberkiefer bis hinter das linke Ohr, teilweise auch Kribbeln. Der Schmerz geht von einer Stelle unmittelbar neben der Extraktionswunde aus und zieht über die linke Gesichtshälfte. Oft ist es auch ein "spannender" Schmerz. Es wurde Wundrevision durchgeführt, Röntgenbild angefertigt. Sieht soweit alles top aus. In der linken Kieferhöhle befindet sich bereits seit Jahren etwas "Schleim", den bis jetzt niemanden interessiert hat. Auch HNO- Arzt meint, dass dieser wohl eher nicht für meine Beschwerden verantwortlich sei. Nachts bin ich meist beschwerdefrei; die Schmerzen haben eine Art Rampenverlauf und sind nachmittags bis abends am schlimmsten.

Für Anregungen wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße
Userstatus:
Zahnarzt
Lieber Mokilok!

Hier eine Playlist bezüglich Gesichtsschmerzen
Liebe Grüße JB
 
www.denta-beaute.com
 
 
 
Geposted vor 2 Jahren
Userstatus:
Patient
Gepostet von: Mokilok  (vor 2 Jahren)
Sehr geehrter Herr Belsky,

vielen Dank für Ihre Antwort. Ich habe mir einige Ihrer Videos zum Thema Gesichtsschmerzen angeschaut und finde Ihre Ausführungen sehr interessant.
In den von Ihnen aufgeführten Beispielen habe ich mich und meinen Leidensweg oft wieder erkannt. Dennoch bleiben am Ende immer wieder Fragen und Zweifel offen wie man/ich mit der vorfindbaren Situation umgehen soll.

Schmerz entsteht im Kopf, die Ursache vor einigen Jahren meiner Schmerzen war die Entfernung massiver Karies an Zahn 6 und 7 im linken Oberkiefer.
Der Gang zum Zahnarzt war damals für mich eine der schlimmsten Vorstellungen überhaupt und neben meinem Status als Angstpatient war und bin ich bis heute wegen einer Angststörung in stationärer bzw. mittlerweile ambulanter therapeutischer Behandlung.

Seit dieser Kariesbehandlung vor einigen Jahren manifestiert sich bis heute meine Schmerzproblematik vor allem im linken Oberkiefer. Nachdem ich bereits kurz nach der Behandlung erneut Schmerzen an besagter Stelle bekam, lies ich mir die beiden Zähne wurzelbehandeln. Klassischerweise führte dies ebenfalls nicht zur Schmerzfreiheit und ich lies mir zunächst den 6er entfernen.
Es dauerte nicht lang und ich bekam Beschwerden am 7er. Ich fand einen Endodontologen, der mir diesen Zahn revidierte. Laut Röntgenbild und DVT sah alles top aus. Ich wurde allerdings darauf hingewiesen, dass sich am Boden der linken Kieferhöhle eine verdickte Schleimhaut/zystales Gewebe befindet und von da empfand ich plötzlich Beschwerden in den Nebenhöhlen. Laut HNO alles halb so wild und ich wurde homoeopatisch behandelt.

Als ich im Sommer 2014 eine größere Reise antreten wollte, hatte ich die Tage davor so massive Beschwerden, das ich kurz davor war alles abzubrechen. Als ich mich dann doch für die Reise entschloss, stellte ich nach zwei Tagen Urlaub fest, dass meine Beschwerden verflogen waren.

Im Herbst 2014 gingen dann die Beschwerden allerdings wieder von vorne los, manchmal für ein paar Tage, manchmal über mehrere Wochen. Dazwischen gab es allerdings auch Zeitfenster ohne Schmerzen. Alles drehte sich um den Bereich des 7er im linken Oberkiefer.

Bis vor 2 1/2 Monaten ertrug ich diesen Zustand und auch mein Zahnarzt konnte keinen Grund erkennen warum dieser Zahn mir dermaßen Schmerzen bereitete.
Ich wechselte dann den Behandler und schließlich wurde der Zahn um Pfingsten 2016 herum gezogen. Die Kieferhöhle wurde dabei eröffnet, was der Chirurg erkannte und wohl ordnungsgemäß wieder verschloss.

Seither ist nichts mehr wie es war und ich habe tagsüber teilweise so heftige Schmerzen, dass ich nur noch liegen kann. Den genauen Grund dafür findet bislang keiner, bzw. die Aussagen der Ärzte (und ich habe in den letzten Wochen mehr als genug davon konsultiert) widersprechen sich.

- laut Hauszahnarzt (er führte auch eine Wundrevision durch) sieht alles gut aus. Ich soll mir nicht so viele Gedanken machen.

-Zahnarzt NR.2 behauptet Muskelverspannungen im Kiefer sind das Problem. Will mir Beissschiene anfertigen

-Laut zwei HNO- Ärzten keine Eiterbildung in der Kieferhöhle, allerdings etwas "Schleim", der an die Extraktionsstelle grenzt. Dort sei wohl auch der Kieferknochen unterbrochen (wegen der Kieferhöhleneröffnung bei der Extraktion???)

-Kieferchirurg sagt sowohl Röntgenbild als auch die Wunde selber sieht gut aus, will mir aber die Wunde nochmal aufschnibbeln und die Kieferhöhle aussaugen.

-Hausarzt behandelt mich seit einer Woche mit Carbamazepin und will das ich in der Psychosomatischen Klinik vorstellig werde. Meine Blutwerte sind unauffällig.


Kommenden Freitag habe ich vor in den Urlaub zu gehen mit dem Versuch, mich von dem Schmerz zu distanzieren. Gleichzeitig sitzt bei mir die Angst im Nacken, dass weit weg von der gewohnten Umgebung irgendetwas in dem schmerzhaften Bereich "hochgeht" und ich in der Wildnis krepiere.

Ich weiss, sie können mir nicht die Wunderformel geben nach der ich suche, aber vielleicht noch einen Tipp mit auf den Weg; schließlich haben sie viel Erfahrung in diesem Bereich und kennen unter Umständen ähnliche Fälle.

Mit freundlichen Grüßen


Userstatus:
Zahnarzt
Liebe Mokilok!

Könnten Sie ein aktuelles OPTG hochladen / senden.
Liebe Grüße JB
 
www.denta-beaute.com
 
 
 
Geposted vor 2 Jahren
Userstatus:
Patient
Gepostet von: Mokilok  (vor 2 Jahren)
Sehr geehrter Herr Belsky,

vielen Dank für Ihre Antwort.
da ich die letzten Wochen im Urlaub war kommt meine Antwort etwas verspätet. Anbei das OPG.

Liebe Grüße

Userstatus:
Zahnarzt
Lieber Mokilok!

Ihre Schmerzen sind echt, haben aber zahnmedizinisch keine sichtbare Ursache. Näheres in der Playlist Gesichtsschmerz. Nicht jeder Schmerz ist behandelbar, leider wissen das viele Ärzte nicht und so wird, obwohl keine krankhaften Befunde vorliegen, trotzdem behandelt. Immer wieder berichten Patieten "sieht alles gut aus sagte der Arzt, aber vermutlich müssen wir einen Zahn wurzelbehandeln ..." Wenn alles gut aussieht, dann sollte man nicht behandeln, denn man läuft Gefahr zahnlos zu sein und weiterhin Schmerzen zu haben.
Das Geb iss selber würde ich mir durchaus sanieren lassen, denn viele Veränderungen, die zur Verschlechterung des Gebisses führen, tun lange Zeit nicht weg. So würde ich alle wurzelbehandelten Zähne mit dichten Füllungen versiegeln, vielleicht sogar die Wurzelbehandlungen revidieren. Undichte Füllungen gegen hochwertige Füllungen wechseln ... usw.
Liebe Grüße JB
 
www.denta-beaute.com
 
 
 
Geposted vor 2 Jahren
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