Keramikhaftschalen - sogenannte Veneers sind eine gute Therapieoption um Ihr Lächeln zu optimieren!

 

Goldinlay auf GipsmodellCheck Dent

Goldinlay

Wieso empfehlen nach wie vor viele Zahnärzte Werkstoffe aus Metallen?

Der Grund ist schnell erklärt. Metallische Werkstoffe können zementiert werden, ein in der täglichen Ordination schnell ablaufender Vorgang. Demgegenüber müssen Keramiken geklebt werden – der Zahnarzt spricht von Bonding.

Das Kleben ist im Vergleich zum zementieren ein mühseliger Vorgang, viele Zahnärzte halten sich nicht an die Vorgaben der Hersteller und so wird z.B. selten ein Kofferdam verwendet. Zudem wird versucht die Klebeprozedur zu verkürzen, indem man wichtige Klebekomponente auslässt, zusammen mit ungenauem Arbeiten führte dies zum schlechten Ruf von Keramiken.

Dentalkeramiken sind seit gut 20 Jahren in der Zahnheilkunde verankert sind!

Veneers, Keramikinlays und Keramikkronen sind heute wissenschaftlich anerkannte Therapiemöglichkeiten – wichtig ist aber der korrekter Umgang mit diesen Werkstoffen!

Fragen Sie Ihren Arzt ob er viel mit Keramik arbeitet, ansonsten ist ein Goldinlay vermutlich die bessere Wahl!

Veneer?

Veneers sind hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschale für die Zähne – ähnlich einer Kontaktlinse. Veneers werden mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche geklebt – vor allem auf Frontzähne. Mit Veneers können leichte Zahnfehlstellungen, Zahnlücken, unbefriedigende Zahnfarben und lokale Verfärbungen korrigiert werden. Durch Veneers erhalten die sichtbaren Oberflächen der Zähne ein optimiertes Aussehen, und auch die Zahnfarbe wird bei diesem Verfahren individuell korrigiert.

 

Zahn beschliffen für Veneerbelsky

Veneer Beschliff

Zähne verblenden mit Keramikhaftschalen ohne zu bohren? Das ist nicht richtig!

Es hängt von der Zahnstellung ab, ob gebohrt werden muss und nicht primär von der Dicke der Keramikschalen. Leider werden heute hauchdünne Veneers damit beworben, dass am Zahn nicht gebohrt werden muss. Das ist aber falsch, denn es hängt nicht von der Dicke der Keramikschale ab ob gebohrt werden muss oder nicht, sondern von Ihrer Zahnstellung.

 

Veneer vorher und nachherCheck Dent

Veneer

Wie wird es gemacht?

Am Beginn steht eine Planungsphase – ein sogenanntes WaxUp, danach erfolgt bei starken Verfärbungen ein Bleaching. Bei der Präparation wird je nach Bedarf entweder eine dünne Schicht (0,3-1,0mm), oder gar nichts vom Zahnschmelz abgetragen.

Nach der Präparation erfolgt ein Abdruck und die Bißnahme, mit Kunststoffveneers, erfolgt die provisorische Versorgung. Nach einer Woche werden die provisorischen Veneers abgenommen und die vom Techniker hergestellten keramischen Veneers werden eingesetzt.

In der modernen Zahnheilkunde können Zähne also durch minimalinvasive Eingriffe korrigiert werden, Kronenbeschliffe sind nur mehr selten nötig – solch ästhetisch hoch anspruchsvolle Arbeiten erfordern aber ein gut eingespieltes Team.

Die Kosten für „Keramikhaftschalen“ variieren sehr stark!

So bekommt man Veneers schon um 500€/Stück, man findet aber auch Angebote um 1500€/Stück.

Die Preise haben nichts mit den Keramikschalen an sich zu tun, mehr mit dem Aufwand der vorab betrieben wird – also Wax up, individuelle Farbnehmung beim Techniker, Klebeprozedur.

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