ich habe leider nicht so viel Glück mit meinen Zähnen gehabt und das wurde alles noch mehr durch meine Angst vor dem Zahnarzt verschlechtert.
Zunächst einmal, ich bin weiblich und 21 Jahre alt.
Vor 5-6 Jahren hatte ich Karies im Zahn Nr. 46 (rechter, unterer Backenzahn). Dieser wurde durch meine Angst spät behandelt und hat die Wurzel angegriffen. Wurzelbehandlungen hatte ich hinter mir, meiner Erinnerung zufolge waren es 2 Stück?!
Auf jedenfall war dies vor ca. 3 Jahren. Dies nützte nichts und ich musste zu einer WSR. Als die Fäden gezogen wurden, sah alles gut aus aber ich war mit meinen Nerven am Ende. Der Zahnarzt wollte am Ende noch mehr daran herumhantieren (wie gesagt, durch die Angst und die ganzen Eingriffe, verschreckte es mich mehr nochmal hinzugehen). Da sollte ein ädhasiv befestigter Glasfaserstift mit einer Vollkrone drangemacht werden.
So, das hat mir dann gereicht und ich dachte, bei Schmerzen melde ich mich nochmal. Ich lehnte also die Behandlung ab, aber nicht nach Absprache mit dem Zahnarzt.
Im März´11 ist ein Teil des Zahnes abgefallen, aber war nicht allzu schlimm und ich hatte nie Schmerzen.
So, seit letzter Woche (Juli´11) hatte ich einen merkwürdigen Geschmack im Mund, konnte aber nichts im Mundraum bemerken. Aber Karies hatte sich glaub ich neu gebildet?! Alles verlief hier aber ohne Schmerzen. Nach 2-3 Tagen beschloss ich mich meiner Angst nochmal zu stellen und habe mir einen neuen Zahnarzt gesucht. Nach langer Heulerei bin ich dann bei ihm angekommen und nach langer Beruhigung durch ihn hat er eine Röngtenaufnahme gemacht. Anschließend alle Zähne inspiziert und mir dann auch mit einer Kamera gezeigt, dass ich eine Eiterblase habe und diese diesen Geschmack aussondert. Der Zahn sei nicht mehr erhaltungswürdig und müsste sofort gezogen werden. Zunächst wurde mir Antibiotika verschrieben (Clindamycin 600mg - 3x/Tag) und Chlorhexamed FORTE 0,2%.
Der Geschmack ist weg und die Beule ist auch zurückgegangen und als er gegendrückte tat es nur bedingt weh (fast garnicht).
Er meinte nun sei schneller handlungsbedarf da (es sei was mit dem Knochen) und am Donnerstag soll der Zahn gezogen werden.
Nuuuuuun zu meinen Fragen:
* Ist es komplett meine Schuld, was mit meinem Zahn passiert ist? Oder konnte man dies nicht verhindern?
* Ist es wirklich notwendig diesen Zahn zu ziehen oder kann man mit einer erneuten Wurzelbehandlung, etc. das Problem beseitigen?
* Reicht es nicht aus, den Eiter, also die Bakterien, abzutöten? Und eine neue Füllung/Krone zu setzen?
* Wie sehr könnte mein Knochen beansprucht worden sein?
* Soll ich eine Meinung von einem anderen Zahnarzt einholen?
Falls der Zahn gezogen werden sollte,
ist es ratsam ein Implantat machen zu lassen? Oder birgt es Probleme mit sich, da ich ja eine Wurzelbehandlung hatte und eine WSR? Oder kann man dies außer acht lassen?
Weil eine Brücke würde ich ungern in Betracht ziehen, da mir ein komplett gesunder Zahn abgeschliffen werden müsste und ich es außerdem nicht ganz ästhetisch finde - ich müsste ja mit diesen Zahnhubbeln leben.
Zahn Nr. 48 (Weisheitszahn) fehlt, wurde aber auf dem Behandlungsplan nicht notiert. Heißt es vielleicht, dass dieser noch rauskommt?
Beim Zahnarzt davor, wurde dieser Zahn 48 mit einem "f" notiert.
Soooo und nun die letzte Frage: Kann ich nicht einfach den Zahn Nr. 47 in die Position des Zahnes Nr. 46 schieben und somit ersetzen?
Vieeeelen Dank schonmal für die Antwort (hoffentlich vor dem Ziehen des Zahnes)!!!

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